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Archiv für die Kategorie ‘Steuerrecht’

Aktuelle Steuer NewsWas gab es Neues rund um das Thema Steuern in dieser Woche? Hier haben wir die wichtigsten Neuigkeiten für Sie noch einmal zusammengefasst.

Begonnen haben wir in der letzten Woche mit der Frage, wann die Aufwendungen für ein häusliche Arbeitszimmer in voller Höhe steuerlich berücksichtigt werden können, das BMF nahm dazu ausführlich Stellung. Zweifel an der Gleichbehandlung aller Steuerzahler kommen bei der Gewährung von unterschiedlichen Kilometerpauschalen auf, Beschäftigte einiger Bundesländer sind hier eindeutig im Vorteil. Eine lebenslang gültige Steueridentifikationsnummer hat uns der Staat zugewiesen, was zu tun ist wenn diese bei einem Umzug oder anderweitig abhanden kommt, haben wir für Sie recherchiert. Näheres zu einer aktuellen Entscheidung zur Gewährung von Kindergeld, bei privat mitkrankenversicherten volljährigen Kindern, erläuterte das FG Berlin-Brandenburg. Im Rahmen des geplanten Steuervereinfachungsgesetzes setzt das BMF nun eine Arbeitsgruppe zum Thema Reisekosten ein.

In den Steuer-News aus dem Internet fanden wir zwei interessante Artikel: der erste Beitrag stellt fest dass es für Müllgebühren keine Steuerermäßigung gibt, der andere Beitrag zeigt leider einmal mehr auf das unsere Steuerabgaben vom Staat nicht immer sinnvoll eingesetzt werden. (mehr …)

Bekanntmachung im Entwurf zum Steuervereinfachungsgesetz

Die Bundesregierung kündigte in der Begründung des Regierungsentwurfs zum Steuervereinfachungsgesetz als begleitende Maßnahme eine Vereinfachung des Reisekostenrechts an. Das BMF setzte dazu eine Arbeitsgruppe ein.

Vereinfachungen zu entwickeln und die entsprechenden Regelungen zu entwerfen ist das Ziel der Arbeitsgruppe. Das erste Mal tagte die aus Vertretern der Bundesländer und des BMF bestehende Arbeitsgruppe Anfang März. Bis zum Ende dieses Jahres sollen bereits Ergebnisse vorliegen. (mehr …)

Kindergeld wird für ein volljähriges Kind – neben anderen Voraussetzungen – nur dann gewährt, wenn die eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes einen bestimmten Betrag – derzeit 8.004 EUR – nicht überschreiten. Diese auf den ersten Blick klare Aussage des Gesetzes birgt in der Umsetzung insoweit vielfältige Schwierigkeiten, als zu entscheiden ist, welche Einkommensbestandteile zu berücksichtigen und welche Aufwendungen einkommensmindernd anzusetzen sind. (mehr …)

Verfassungswidrige Ungleichbehandlung bei der Kilometerpauschale?Die Ölpreise und damit verbunden die Kraftstoffpreise stiegen in letzter Zeit fortwährend an, das Autofahren wird demzufolge immer teurer, logisch wäre es dass bedingt durch die deutlich gestiegenen Kosten, die pro Kilometer anfallen, auch die Kilometerpauschale erhöht werden würde. Diese Gedanken hat man sich in einigen Bundesländern auch schon gemacht und hat den steuerfreien Kostensatz von 0,30 Euro auf 0,35 Euro erhöht, allerdings nur für die eigenen Mitarbeiter.

Diese Ungerechtigkeit wurde nun vor das Finanzgericht gebracht. (mehr …)

Aktuelle Steuer NewsWas gab es Neues rund um das Thema Steuern in dieser Woche? Hier haben wir die wichtigsten Neuigkeiten für Sie noch einmal zusammengefasst.

Begonnen hat diese Woche mit einem Artikel, der sich nicht unbedingt mit dem Thema Steuern befasst, aber sicherlich für viele Nutzer der Hotlines von Steuerprogrammen interessant ist. Das Kabinett will endlich die Abzocke via Telefonhotline abschaffen, denn wer zahlt schon gerne hohe Telefongebühren während er in der Warteschleife steckt und dabei, meist auch noch begleitet von nervendem Musikgedudel, kostbare Zeit verliert? Wie Sie 80,- Euro jährlich durch eine Arbeitnehmer-Sparzulage vom Staat bekommen können, wurde am Mittwoch für Sie erläutert. Das der Renteneintritt schon mit 60 Jahren zu Kürzungen führt, ist allgemein bekannt; dass dies aber auch Einfluss auf die Höhe der Betriebsrente haben kann, können Sie hier lesen. Unser Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble steht einer Steuerreform eher pessimistisch gegenüber und sieht im Moment keine Chance, diese durchzuführen. Dass Geschäftsessen nur noch dann von der Steuer absetzbar sein sollen, wenn sie auch zu einem finanziellen Erfolg führen, wurde vom Finanzamt gefordert – das Finanzgericht in München sah dies aber etwas anders. (mehr …)

Das Bundesministerium der Finanzen nahm ausführlich Stellung zur einkommensteuerrechtlichen Behandlung der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer in der Fassung des Jahressteuergesetzes 2010.

Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 und § 9 Abs. 5 Satz 1 EStG dürfen die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung grundsätzlich nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden. Bildet das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung, dürfen die Aufwendungen in voller Höhe steuerlich berücksichtigt werden (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 3, Halbsatz 2 EStG).

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Der Fall hat sich vor kurzem so ergeben, das Finanzamt verweigerte einem Unternehmer die Anerkennung der Kosten für die Bewirtung von Geschäftsfreunden, da nicht nachgewiesen werden konnte das durch das Geschäftsessen nachvollziehbare Erfolge für das Unternehmen erzielt worden waren.

Für das FG München war diese Argumentation nicht nachvollziehbar, da auch nach der Schaltung von Zeitungsanzeigen oder der Verteilung von Flyern kaum nachgewiesen werden könne, ob und in welchem Umfang sich dadurch ein Geschäftserfolg eingestellt habe – und die Kosten dafür sind trotzdem abzugsfähig (FG München, Urteil vom 26.2.2010, Az. 14 K 4676/06). (mehr …)

Wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen jährlich unter 20.000,- Euro (Grenze ab 2009) liegt, können Sie eine Arbeitnehmer-Sparzulage von 80 Euro jährlich bekommen, wenn Sie 400,- Euro im Jahr als vermögenswirksame Leistungen (VL) sparen.

Die Mittel können Sie als Arbeitnehmer vom Lohn abzweigen und Ihr Arbeitgeber kann sie laut Vereinbarung oder Tarifvertrag zusätzlich zum normalen Gehalt extra auszahlen. Die Förderung hat sich ab 2009 verbessert, sofern die Beiträge in betriebliche Beteiligungen wie Aktien, Genuss-Scheine, Aktienfonds oder GmbH-Anteile angelegt werden. Der Satz für VL ist von 18 % auf 20 % und die Einkommensgrenze für die Förderung von 17.900,- Euro auf 20.000,- Euro gestiegen. (mehr …)

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