Unabhängige Informationen zur Steuererklärung + Steuer-Software
Sie sind hier:

Mit ‘finanzminister’ getaggte Artikel

Die Grunderwerbsteuer wird zum 1. Oktober 2011 von 3,5 auf fünf Prozent erhöht. Die Unterzeichnung des Gesetzes durch den Finanzminister Norbert Walter-Borjans erfolgte, nachdem der Landtag das Gesetz am 20. Juli 2011 verabschiedet hatte. Der Minister will mit den erwarteten Mehreinnahmen den Haushalt weiter konsolidieren.

Mit der Erhöhung der Grunderwerbssteuer folgt das Bundesland Nordrhein-Westfalen den Bundesländern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Saarland sowie Sachsen-Anhalt. Käufe ab dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Oktober 2011 werden zukünftig mit dem erhöhten Satz besteuert. Die Grunderwerbsteuer entsteht grundsätzlich bereits mit dem Abschluss des rechtswirksamen und notariell beurkundeten Kaufvertrages. Die Übergabe des Grundstücks, die Grundbucheintragung und auch die Kaufpreiszahlung haben keinen Einfluss auf die Entstehung der Steuer.

QUELLE: FinMin Pressemitteilung vom 25.07.11

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Unsere Steuernews bieten Ihnen auch in dieser Woche wieder interessante Neuigkeiten.

Diese Woche bescherte uns reichliche Neuigkeiten, am Anfang der Woche konnten wir darüber berichten, wie es möglich sein kann bei einem Erststudium mehr als die maximale Summe von 4000,- Euro bei der Steuererklärung als Sonderausgaben abzusetzen. Am Dienstag erreichte uns eine Warnung vor dreisten Betrügern, das Bundesfinanzministerium selbst informierte über eine verbrecherische E-Mail Aktion in der die Datendiebe sich als „Bundesministerium der Finanzen“ ausgaben und den Betroffenen mitteilten das sie zu viel Einkommenssteuer gezahlt hätten, das Finanzamt wolle diese zurückerstatten, dazu müsse allerdings ein Antragsformular ausgefüllt werden. Abgefragt wurden so unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie das Passwort. Das Finanzamt will in Zukunft dem Steuerpflichtigen das Ausfüllen der Steuererklärung so angenehm wie möglich machen, der bayrische Finanzminister schlug vor das diese Steuererklärung dann schon vom Finanzamt vor ausgefüllt auf elektronischem Weg bereitgestellt werden soll, wenn dies mal nicht zu einem Interessenkonflikt zwischen Steuerzahlern und Steuereinnehmern führt. Für Gewerbetreibende dürfte interessant sein das die Gleichlautenden Ländererlasse vom 22.6.2009 zur vorläufigen Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags mit sofortiger Wirkung aufgehoben wurden.

Im Internet fanden wir unter anderem einen interessanten Artikel der zehn Tipps zum Steuern sparen bietet, außerdem informierte der Bund der Steuerzahler darüber das der Arbeitskreis „Steuerschätzung“ Steuermehreinnahmen auf Rekordniveau (584,6 Milliarden Euro!) erwartet daraufhin forderte der Präsident des Bundes der Steuerzahler Dr. Karl Heinz Däke in einem Statement einen schnellen Ausstieg aus dem Solidaritätszuschlag damit auch die Bürger etwas von den Steuermehreinnahmen haben. (mehr …)

„Ein zentrales Vorhaben zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens ist die ‚Vorausgefüllte Steuererklärung’. Sie ist ein wichtiger Baustein für eine Steuervereinfachung. Der Bürger muss bei der Erstellung der Einkommensteuererklärung unterstützt werden!“, forderte Finanzminister Georg Fahrenschon auf der Finanzamtsleitertagung des Bayerischen Landesamts für Steuern in Sonthofen.

Da die vorausgefüllte Steuererklärung ausschließlich elektronisch bereit gestellt werden soll, wird ein weiterer Anreiz für Bürger geschaffen, die Steuererklärung elektronisch abzugeben. Seit dem Jahr 2005 werden die Steuerprogramme von den Ländern bundesweit einheitlich im Rahmen des Vorhabens KONSENS entwickelt. Dies ist besonders effizient und wirtschaftlich, weil – im Gegensatz zu früher – Verfahren nur noch einmal für alle entwickelt werden. Für die Konzeption und Umsetzung der vorausgefüllten Steuererklärung ist in diesem Vorhaben Bayern federführend zuständig. Fahrenschon zeigte sich zuversichtlich, eine erste Stufe der vorausgefüllten Steuererklärung noch im Jahr 2013 zur Verfügung stellen zu können. (mehr …)

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Unsere Steuernews bieten Ihnen auch in dieser Woche wieder interessante Neuigkeiten.

Manch ein Steuerformular lässt nicht sofort erkennen wie und vor allem wofür es ausgefüllt werden muss, ab sofort finden Sie auf meinesteuersoftware.de zu vielen Steuerformularen, wie zum Beispiel der Anlage Kind oder der Anlage R, Informationen die das Formular beschreiben und Ihnen beim Ausfüllen helfen können. Außerdem halten wir für Sie die wichtigsten Steuerformulare sowohl für die aktuelle Steuererklärung 2010 wie auch aus den Vorjahren bis 2006 bereit. Was zahlen wir Deutschen im internationalen Vergleich an Steuern? Dieser Frage sind wir nachgegangen und haben eine Antwort direkt beim Bundesministerium der Finanzen (BMF) erhalten, dort gibt es eine kostenlose Broschüre die darüber informiert in welchem Land wie viel an Steuern gezahlt wird. Überraschenderweise kommt der deutsche Steuerzahler im Vergleich mit einigen unserer europäischen Nachbarn relativ gut weg. Ein Missbrauch der staatlichen Riester-Förderung soll verhindert werden, gleichzeitig will das BMF aber Familien, die mit der Riester-Rente zusätzlich für das Alter vorsorgen, helfen. Vielfach haben Ehepartner in der Vergangenheit zum Teil Zulagen erhalten, obwohl sie irrtümlich und unabsichtlich keine Eigenbeiträge geleistet hatten. Diese Eigenbeiträge sollen nun nachgezahlt werden können damit der Zulagenanspruch rückwirkend erhalten bleibt.

Im Internet fanden wir zwei interessante Beiträge zum Thema Werbungskosten. Eine Falschangabe in der Anlage N bezüglich der gefahrenen Kilometer, bei Fahrten zur Arbeitstätte kann zu einer Steuerhinterziehung führen. Ein noch nicht rechtskräftiges Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz kommt einer Arbeitnehmerin wohl nun teuer zu stehen, denn das Finanzamt fordert die Steuerschuld für zehn Jahre rückwirkend zurück. Bei Auswärtstätigkeiten können Fahrt- und Übernachtungskosten sowie eine Verpflegungspauschale als Werbungskosten abgesetzt werden, dies kann sich insbesondere für diejenigen lohnen die einer Tätigkeit auf einem Fahrzeug nachgehen. So stellt zum Beispiel für LKW und Busfahrer jede einzelne Fahrt eine neue Auswärtstätigkeit dar.

(mehr …)

Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard tritt für ein neues Steuerrecht mit einfachen Tarifen, weniger Ausnahmeregelungen und weniger Steuerarten ein. „Deutschland braucht ein neues Steuerkonzept. Einfach. Transparent. Gerecht. Wir müssen endlich weg von den tagespolitischen Entscheidungen, die meist mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Wir brauchen einen ordnungspolitischen Steuerkorridor, in dem wir die wichtigsten bereits erkannten Steuerprobleme mit klaren Zielen verbinden und in Meilensteinen bis 2020 umsetzen“, sagte Wiegard am 11.04.2011 bei einem zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft veranstalteten Symposium in Kiel.

Der wichtigste Meilenstein ist für Wiegard die Einführung eines einheitlichen Mehrwertsteuersatzes. (mehr …)

Schon lange wirbt der EU-Haushaltskommissar Lewandowski dafür das die europäischen Bürger einen Teil des Budgets der EU direkt über Steuern finanzieren. Der Finanzminister erteilt dazu aber wie erwartet ein klares „Nein“.

eu-steuerDer Haushaltskommissar Janusz Lewandowski der europäischen Union wird somit die Pläne für eine eigene EU-Steuer zur Finanzierung des europäischen Haushalts erst einmal auf Eis legen müssen. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erteilte dem Vorstoß am Montag in Berlin eine klare Absage. Auch die Pläne der EU-Kommission, die eine stärkere Besteuerung von Diesel-Kraftstoffen vorsehen, lehnen Union und FDP weiterhin ab. (mehr …)

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir wünschen Ihnen ruhige und besinnliche Tage. Genießen Sie die Zeit ohne ans Finanzamt oder die Steuererklärung zu denken. 🙂

Falls Sie die Zeit doch mit Gedanken daran verbringen möchten, lesen Sie doch den Weihnachtsgruß von Dr. Wolfgang Schäuble, dem neuen Finanzminister. Er sagt, dass im nächsten Jahr die Wirtschaft mit den richtigen Rahmenbedingungen in Schwung gebracht werden soll und ab 2011 der Haushalt saniert werden muss. Lassen wir uns überraschen, was das konkret bedeutet.

Wollen Sie bereits die Steuererklärung 2009 vorbereiten, finden Sie Informationen dazu unter http://www.meinesteuersoftware.de/steuererklaerung/ – und natürlich auch dazu passende Steuersoftware.

Ihr Team von www.meinesteuersoftware.de

Steuer-News per Email

Immer auf dem Laufenden bleiben
Wir geben Ihre Daten nicht weiter! Fragen?

Formulare runterladen

Kampf dem Formular-Frust

Benötigen Sie die Formulare als PDF-Version zum Ausfüllen am Computer?
Klicken Sie hier für Links und Hinweise