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Aktuelle Steuer-Nachrichten

Wir berichten regelmäßig über aktuelle Themen aus den Bereichen Steuererklärung und Steuersoftware.

© apops - Fotolia.comDank eines neuen Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH, Urteil vom 31. Januar 2017, Az. IX R 10/16) müssen die rund 60.000 in Deutschland tätigen ehrenamtlichen Richter in Zukunft weniger Steuern zahlen. Denn die Entschädigungszahlungen, die für die Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter gezahlt werden, bleiben zumindest teilweise steuerfrei, wie aus der Entscheidung des Bundesfinanzhofs hervorgeht. Demnach muss die Entschädigung für Zeitversäumnis nach § 16 JVEG, die sich derzeit auf 6 Euro pro Stunde beläuft, entgegen der bisherigen Auffassung der Finanzverwaltung nicht versteuert werden. Anders sieht die Sache bei der Entschädigung für Verdienstausfall nach § 18 JVEG aus, die auch nach diesem Urteil weiterhin steuerpflichtig ist. Weiterlesen »

Bei der Festsetzung des Kindergelds werden auch sogenannte Zählkinder berücksichtigt. Allerdings können die Kinder des nichtehelichen Lebenspartners im Gegensatz zu Stiefkindern nicht als Zählkinder anerkannt werden, wie ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf (FG Düsseldorf, Urteil vom 6. März 2017, Az. 9 K 2057/16 Kg) bestätigt. Weiterlesen »

© Kovalenko InnaDank eines neuen Urteils des Finanzgerichts Düsseldorf (FG Düsseldorf, Urteil vom 21. Dezember 2016, Az. 5 K 2504/14 E) können Mitarbeiter eines Reisebüros in den Genuss eines günstigen Urlaubs kommen, ohne dass sie eine Erhöhung der Einkommensteuerlast befürchten müssen. Denn das Gericht hat entschieden, dass es sich bei dem Rabatt, den ein Reiseveranstalter den Mitarbeitern eines Reisebüros auf den Reisepreis gewährt, nicht um steuerpflichtigen Arbeitslohn handelt. Weiterlesen »

© stockWERKSchlechte Nachrichten für behinderte Menschen, die auf einen sogenannten Epilepsiehund angewiesen sind. Bei Inanspruchnahme des Behindertenpauschbetrags können die Aufwendungen für einen Epilepsiehund nicht mehr als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden. Auch eine Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen scheidet in diesem Fall aus, wie ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg (FG Baden-Württemberg, Urteil vom 30. November 2016, Az. 2 K 2338/15) zeigt. Weiterlesen »

© Tan Kian Khoon - Fotolia.comDie Überlassung eines Dienstwagens zur privaten Nutzung muss versteuert werden. Sofern kein Fahrtenbuch geführt wird, erfolgt eine pauschale Versteuerung der Privatnutzung durch Anwendung der 1 %-Regelung. Das Finanzgericht Düsseldorf musste sich nun mit der Frage beschäftigen, ob die 1 %-Regelung auch in den Monaten anzuwenden ist, in denen der Arbeitnehmer aufgrund einer ärztlich bescheinigten Fahruntüchtigkeit den Dienstwagen nicht nutzen kann. Weiterlesen »

© JS-LE-PHOTOGRAPHYFür eine glückliche Ehe muss man nicht zwangsläufig unter einem Dach wohnen. Das sieht auch das Finanzgericht Münster so und entschied (FG Münster, Urteil vom 22. Februar 2017, Az. 7 K 2441/15 E), dass eine langfristige räumliche Trennung der Eheleute einer Zusammenveranlagung bei der Einkommensteuer nicht entgegensteht. Weiterlesen »

Doktor Patient Arzt Ärztin Patientin Krankheit KrankenversicherungEltern haben für ein volljähriges Kind Anspruch auf Kindergeld, wenn das Kind wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht in der Lage ist, sich selbst zu unterhalten, und die Behinderung vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetreten ist. Das Finanzgericht Köln musste sich nun mit der Frage auseinandersetzen, ob die Voraussetzungen für einen Kindergeldanspruch auch dann erfüllt sind, wenn bei dem Kind ein angeborener Gendefekt erst nach Vollendung des 27. Lebensjahres diagnostiziert wurde, und sich das Kind bis zum Erreichen der Altersgrenze noch selbst unterhalten konnte. Weiterlesen »

© PhotographyByMKSchlechte Nachrichten für alle Eltern, die häufiger ihre im Ausland lebenden Kinder besuchen. Die anfallenden Reisekosten können von den Eltern nicht als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden. Auch dann nicht, wenn das Kind noch minderjährig ist. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz (FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 6. Januar 2017, Az. 2 K 2360/14) hervor. Weiterlesen »

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