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Aktuelle Steuer-Nachrichten

Wir berichten regelmäßig über aktuelle Themen aus den Bereichen Steuererklärung und Steuersoftware.

© Phase4PhotographyArbeitnehmer mit einer regelmäßigen Arbeitsstätte können die Fahrtkosten zur Arbeit nur über die Entfernungspauschale steuerlich geltend machen. Diese Beschränkung hinsichtlich des Werbungskostenabzugs gilt auch für die Fahrtkosten eine Lehramtsreferendarin zu der Schule, die ihr für die schulpraktische Lehrerausbildung zugewiesen wurde. Denn die zugewiesene Ausbildungsschule stellt in diesem Fall ihre regelmäßige Arbeitsstätte dar. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Münster (FG Münster, Urteil vom 20. April 2016, Az. 7 K 2639/14 E) hervor. Weiterlesen »

© stockWERKEltern können auch für ein volljähriges Kind noch Kindergeld erhalten. Allerdings müssen dafür bestimmte Bedingungen erfüllt sein. So kann sich der Anspruch der Eltern auf Kindergeld bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres verlängern, wenn das Kind ohne Beschäftigung ist und bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet ist. Doch was passiert mit dem Kindergeldanspruch der Eltern, wenn das Kind wegen einer Erkrankung arbeitsunfähig ist, und deswegen bei der Bundesagentur nicht als arbeitssuchend gemeldet ist. Mit dieser Frage musste sich unlängst das Finanzgericht Köln auseinandersetzen. Weiterlesen »

© Tan Kian Khoon - Fotolia.comWenn für den Nutzenausfall eines beweglichen Wirtschaftsgutes des Betriebsvermögens eine Entschädigung vereinnahmt wurde, muss diese in vollem Umfang als Betriebseinnahme versteuert werden. Das gilt auch, wenn sich der Schaden auf einer Privatfahrt mit einem in Betriebsvermögen befindlichen Fahrzeug ereignet hat, wie ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs zeigt (BFH, Urteil vom 27. Januar 2016, Az. X R 2/14). Weiterlesen »

© Jürgen Fälchle - Fotolia.comFrüher stellte das häusliche Arbeitszimmer eine gute Möglichkeit dar, Steuern zu sparen. Doch mittlerweile setzt der Fiskus beim Steuerabzug für das häusliche Arbeitszimmer deutlich strengere Maßstäbe an. So können die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer überhaupt nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden, auch nicht anteilig, wenn der Raum sowohl für berufliche als auch für private Zwecke genutzt wird. Dieses strikte Abzugsverbot wird durch ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH, Urteil vom 17. Februar 2016, Az. X R 1/13) bestätigt. Weiterlesen »

© KaraUmzugskosten, die beruflich veranlasst sind, können als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Normalerweise setzt eine steuerliche Anerkennung der Umzugskosten aber voraus, dass der Weg zur Arbeit durch den Umzug um mindestens eine Stunde verkürzt wird. In Ausnahmefällen kann aber von diesem Grundsatz abgewichen werden und die Umzugskosten trotz einer geringeren Zeitersparnis steuerlich anerkannt werden. Das zeigt jetzt ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Köln (FG Köln, Urteil vom 24. Februar 2016, Az. 3 K 3502/13). Weiterlesen »

© vizafoto - Fotolia.comDas Dienstfahrrad ist die umweltfreundliche Alternative zum Dienstwagen. Früher durfte das Dienstfahrrad von Arbeitnehmern ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt werden. Im Jahr 2012 jedoch hat sich der Gesetzgeber dazu durchgerungen, das Dienstwagenprinzip auch auf Fahrräder auszuweiten. Daher dürfen Arbeitgeber ihren Mitarbeiter das Dienstfahrrad nun auch zur privaten Nutzung überlassen. Allerdings muss der geldwerte Vorteil aus der privaten Nutzung des Dienstfahrrads ebenso wie beim Dienstwagen verteuert werden. Weiterlesen »

© ungermedienHeutzutage essen immer mehr Schüler mittags in der Schule statt zu Hause. Die Eltern sparen sich dadurch die Arbeit, zu Hause in den eigenen vier Wänden eine Mahlzeit für den Nachwuchs zuzubereiten. Doch kann die Schulspeisung deshalb auch als haushaltsnahe Dienstleistung angesehen werden. Das Finanzgericht Sachsen musste sich unlängst mit dieser Frage auseinandersetzen und entscheiden, ob für die Aufwendung für die Schulverpflegung eines Kindes die Steuerbegünstigung für haushaltsnahe Dienstleistungen gewährt werden kann. Weiterlesen »

© imageteam - Fotolia.comEine Person, die zwar nicht förmlich von der Gesellschaft als Geschäftsführer bestellt wurde, aber trotzdem wie ein solcher agiert, wird als faktischer Geschäftsführer bezeichnet. Wenn ein faktischer Geschäftsführer Sonntags- Feiertags- und Nachtzuschläge erhält, können diese genauso wie bei einem förmlich bestellten Geschäftsführer aus steuerlicher Sicht als verdeckte Gewinnausschüttung eingestuft werden. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Münster (FG Münster, Urteil vom 27. Januar 2016, Az. 10 K 1167/13) hervor. Weiterlesen »