{"id":5,"date":"2008-01-31T00:21:44","date_gmt":"2008-01-31T00:21:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news2\/?p=5"},"modified":"2014-12-31T11:43:31","modified_gmt":"2014-12-31T10:43:31","slug":"steuerfuchs-interview-mit-achim-tetzel-geschaftsfuhrer-von-hartwerk-dem-hersteller-von-steuerfuchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/2008\/01\/31\/steuerfuchs-interview-mit-achim-tetzel-geschaftsfuhrer-von-hartwerk-dem-hersteller-von-steuerfuchs\/","title":{"rendered":"SteuerFuchs &#8211; Interview mit Achim Tetzel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Hartwerk, dem Hersteller von SteuerFuchs"},"content":{"rendered":"<p>Der Inhaber und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Hartwerk GmbH, dem Hersteller der Steuersoftware <em>SteuerFuchs<\/em> beantwortet im folgendem Interview verschiedene Fragen zum Steuerprogramm und den Hintergr\u00fcnden.<!--more--><\/p>\n<div class=\"image_right\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/images\/news\/hartwerk-achim-tetzel.jpg\" alt=\"Achim Tetzel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Hartwerk und Produzent von SteuerFuchs\" \/><\/div>\n<p><strong>Herr Tetzel &#8211; wie sind Sie auf die Idee gekommen, Programme f\u00fcr die Steuererkl\u00e4rung zu entwickeln? Urspr\u00fcnglich hatten Sie bereits mit TaxUp im Jahre 1994 ein Programm f\u00fcr den Mac herausgebracht, das bis Ende 2005 entwickelt wurde.<\/strong><\/p>\n<p>Das geht sogar noch weiter zur\u00fcck, und zwar auf den Commodore Amiga, f\u00fcr den ich etwa zur Abitur-Zeit kleinere Programme entwickelt habe, die dann von dem Vertriebshaus &#8222;Wolf Software&#8220; (heute &#8222;Arktis&#8220;) produziert und vermarktet wurden. Letztes hat mich etwa 1990 angesprochen, ob ich nicht auch ein Einkommensteuerprogramm f\u00fcr den Amiga erstellen m\u00f6chte. Man hatte zwar bereits eine L\u00f6sung im Sortiment, allerdings wollte der Entwickler f\u00fcr die j\u00e4hrliche Revision jeweils einen f\u00fcnfstelligen Vorschuss&#8230;<\/p>\n<p>Also habe ich mir Literatur besorgt und einfach angefangen. Das Ergebnis hie\u00df schon damals &#8222;SteuerFuchs&#8220;, und pr\u00e4sentierte direkt die amtlichen Formulare zum Ausf\u00fcllen auf dem Bildschirm &#8212; angesichts des technischen Aufwands ein Novum zu der Zeit!<\/p>\n<p>Heutzutage ist das nat\u00fcrlich nicht mehr so einfach. Um fachlich mit den etablierten Produkten mitzuhalten, greifen wir auf verschiedene Steuerrechts-Experten zur\u00fcck und lassen die Qualit\u00e4t durch eine unabh\u00e4ngige Institution \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p><strong>Was hat Sie dazu bewegt, 2002 eine webbasierte Steueranwendung zuentwickeln? Zu dieser Zeit hatte die dotCom-Krise die gesamte Internet-Weltersch\u00fcttert &#8211; und Sie entwickeln eine Internetanwendung,um die Steuererkl\u00e4rung zu machen. Das ist doch sicher sehr riskant gewesen. Was haben die Menschen in Ihrer Umgebung dazu gesagt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich war zu der Zeit f\u00fcr unsere Tochterfirma Hartwerk, Inc. in NewYork t\u00e4tig, die Business-Portale f\u00fcr verschiedene Gro\u00dfunternehmen entwickelte. Auf die Auftragslage hatten daher die Terroranschl\u00e4ge vom11.9.2001 eine gr\u00f6\u00dfere Auswirkung als die dotCom-Krise.<\/p>\n<p>Als amerikanischer Steuerb\u00fcrger kam ich aber mit &#8222;TurboTax for theWeb&#8220; in Ber\u00fchrung und war sofort begeistert, wie sehr der Web-basierte Ansatz die schnelle und unkomplizierte Erledigung der Steuererkl\u00e4rung beg\u00fcnstigte. Anschaffung, Installation und Reparatur eines (nur einmalgenutzten) Programmpakets entfielen, und man konnte konsequenterweise hinterher auch per Internet abgeben.<\/p>\n<p>Da etwas vergleichbares in Deutschland noch nicht existierte, habe ich mir &#8222;ELSTER&#8220; &#8212; die Softwarebibliothek f\u00fcr die elektronische Abgabein Deutschland &#8212; noch einmal angeschaut, und fand, dass sie soweit gereift war, dass man ein Gesch\u00e4ftsmodell darauf aufbauen konnte.<\/p>\n<p>Und zum Risiko: Ich war einfach von der Idee \u00fcberzeugt und habe nie daran gezweifelt, dass n\u00fctzliche Internet-Anwendungen eine gro\u00dfartige Zukunft haben.<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/images\/2007\/steuerfuchs.gif\" alt=\"SteuerFuchs\" \/><\/div>\n<p><strong>Der Name &#8222;SteuerFuchs&#8220; ist &#8211; verglichen mit den anderenSteuerprogrammen &#8211; etwas anders, auch das Logo ist eher untypisch. Wie sind Sie darauf gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Auf den Titel sind wir nach etwa drei Minuten Brainstorming gekommen. Er ist einpr\u00e4gsamer als Kunstnamen und die Leute wissen, wie sie ihn z.B. in eine Suchmaschine eingeben m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Auf Ihrer Website <a href=\"http:\/\/www.hartwerk.de\/\" target=\"_blank\">hartwerk.de<\/a> schreiben Sie, dass die Internetseiten f\u00fcr SteuerFuchs mit einem externen Programm generiert und dann auf den Internet-Server hochgeladen werden. Normal ist es doch eher, die Seiten dynamisch und direkt auf dem Internet-Server zu erzeugen. Warum haben Sie sich daf\u00fcr entschieden?<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeitsbl\u00e4tter f\u00fcr die Erfassung der Steuerdaten werden bez\u00fcglich des Layouts und der zugrunde liegenden Berechnungsformeln in einer abstrahierten Form beschrieben, sodass die Verwaltung vereinfacht wird und die Autoren als Steuerfachleute nicht unbedingt auch programmieren k\u00f6nnen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zur Pr\u00e4sentation eines entsprechenden Arbeitsblatts interpretiertder Anwendungsserver diese Beschreibung und generiert das konkrete HTML-Formular zusammen mit den ggf. bereits gemachten Angaben dynamisch. Nach dem Abschicken des Formulars wird dann der Vorab-Steuerbescheid nat\u00fcrlich sofort neu errechnet.<\/p>\n<p><strong>Wieviele Webserver arbeiten im Hintergrund, damit alle Besucher ohne Probleme Ihre Steuererkl\u00e4rung machen k\u00f6nnen? Gab es schon einmal den Fall, dass die Kapazit\u00e4t nicht ausgereicht hat?<\/strong><\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck nicht. Wir verf\u00fcgen \u00fcber ein Repositorium von etwa einer Hand voll gleichartiger LAMP-(Linux, Apache, MySQL, PHP-)\u00a0 Anwendungsserver, die je nach Bedarf in den eigentlichen &#8222;Pool&#8220; kommen,auf den die Nutzer symmetrisch verteilt werden. Die Rechner gleichen den Datenbestand regelm\u00e4\u00dfig untereinander ab.<\/p>\n<p>Dieser Ansatz sichert die ann\u00e4hernd hundertprozentige Verf\u00fcgbarkeitvon SteuerFuchs und spart vor allem Strom, denn zu Niedriglastzeiten k\u00f6nnen ein paar Rechner auch einfach abgeschaltet werden. Weiterhin gibt es \u00fcbrigens noch einen Server f\u00fcr die Buchhaltung und einen f\u00fcr die ELSTER-\u00dcbermittlung (der einzige, der unter Windows Server 2003 l\u00e4uft).<\/p>\n<p><strong>Das wichtigste Thema bei der Steuererkl\u00e4rung im Internet ist die Datensicherheit, der Schutz der pers\u00f6nlichen Daten. Jeder Besucher und Kunde von SteuerFuchs erwartet, dass die sehr vertraulichen Daten wie z.B. das Einkommen gesch\u00fctzt werden und f\u00fcr niemanden einsehbar sind.Was tun Sie, um diesen Erwartungen gerecht zu werden?<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wird nat\u00fcrlich der komplette Dialog mit den Anwendungsservern per SSL abgesichert, so dass nicht nur kein Dritter&#8220;zuh\u00f6ren&#8220; kann, sondern auch sichergestellt ist, dass der Nutzer es wirklich mit SteuerFuchs zu tun hat. Dass die Server selbst in einem modernen Rechenzentrum mit Zugangskontrolle stehen, versteht sich wohl von selbst.<\/p>\n<p>Die Steuerprojekte der Nutzer m\u00fcssen nat\u00fcrlich dauerhaft abgelegt werden k\u00f6nnen. Wir haben festgestellt, dass bei der rein Konto-basierten Ablage, wie sie bei Internet-Anwendungen \u00fcblich ist,ein gutes Viertel der Nutzer irgendwann ihre Zugangsdaten verlieren. Da SteuerFuchs aber bzgl. der Datensensibilit\u00e4t vergleichbar ist mit z.B. Online-Banking, w\u00e4re es wohl datenschutzrechtlich fahrl\u00e4ssig, im Falle des Passwortverlusts die Zugangsdaten z.B. per E-Mail zu verschicken.Wir haben daher die alternative M\u00f6glichkeit zum Download der Projektdaten geschaffen, bei der ein Passwortschutz auf Wunsch entfallen kann und die Arbeitsdaten bei Sitzungsende von unseren Servern gel\u00f6scht werden.<\/p>\n<p>Wenn man seine Daten per Benutzerkonto zentral ablegt oder eine runtergeladene Projektdatei mit einem Passwort versieht, werden dieDaten Passwort-orientiert verschl\u00fcsselt. So ist rein technisch gew\u00e4hrleistet, dass ein Zugriff auf die Daten ohne Passwort (das nur dem Anwender bekannt ist) wirklich unm\u00f6glich ist.<\/p>\n<p><strong>Heute ist Ihr Produkt nicht das einzige auf dem hart umk\u00e4mpftenMarkt f\u00fcr Steuersoftware, die mit dem Browser \u00fcber das Internet bedient werden kann. Was hebt SteuerFuchs von diesen ab?<\/strong><\/p>\n<p>Ganz einfach: SteuerFuchs ist auch 2008 die einzige echte Web-Anwendung f\u00fcr die Online-Erstellung und -Abgabe derEinkommensteuererkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Es ist n\u00e4mlich so: Aus der Anbieter-Perspektive betrachtet, verschlingt allein die Programmierung eines brauchbaren Softwaremoduls zur Berechnung eines Vorab-Steuerbescheids &#8212; angesichts der unglaublichen Komplexit\u00e4t der Materie &#8212; einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich.<\/p>\n<p>Und danach verf\u00fcgt das Produkt noch lange nicht \u00fcber ein ergonomisches GUI (Graphical User Interface), steuerliche Hilfstexte oder Funktionen f\u00fcr die digital signierte \u00dcbermittlung ans Finanzamt.<\/p>\n<p>Wer also mit zumindest ansatzweiser Berechtigung sein Angebot mit den Zauberworten <em>Steuererkl\u00e4rung online<\/em> bewerben will, aber gro\u00dfe Investitionen scheut, muss Kompromisse eingehen. Zum Beispiel, indem er einfach ein herk\u00f6mmliches (CD-ROM-)Programm in einer Windows-Server-Sitzung startet und den Bildschirminhalt fortlaufend in den Web-Browser des Anwenders spiegelt.<\/p>\n<p>Oder indem er zwar eine echte Web-Anwendung entwickelt, daf\u00fcr aber bei den aufw\u00e4ndigeren Komponenten Abstriche macht, wie z.B. der Bescheidsberechnung und der elektronischen Abgabe per ELSTER.<\/p>\n<p>Wenn Sie jedoch mit SteuerFuchs loslegen, erkennen Sie recht bald, dass Sie es mit einer von Grund auf neu konzipierten, vollwertigen Web-Anwendung zu tun haben, die das volle Leistungsspektrum bietet und dabei hohen fachlichen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr die konsequente Nutzung der M\u00f6glichkeiten des Web-basierten Ansatzes: SteuerFuchs bietet echte Mandantenf\u00e4higkeit, d.h. man kann mit einem einzigen Klick das Steuerjahr wechseln und beliebig zwischen den jeweiligen Steuererkl\u00e4rungen Angaben austauschen.<\/p>\n<p><strong>Menschen, die einen Mac oder Linux verwenden, werden von den Herstellern Windows-basierender Steuerprogramme vergessen. Mit der webbasierten Steuererkl\u00e4rung gibt es eine gute Alternative. Allerdings gibt es f\u00fcr Gewerbetreibende oder Selbstst\u00e4ndige &#8211; viele selbstst\u00e4ndige Medienarbeiter nutzen ja einen Mac &#8211; keine geeignete Steuersoftware, da die speziellen Formulare nicht unterst\u00fctzt werden. Planen Sie eine Erweiterung von SteuerFuchs, so da\u00df auch dieses zahlungskr\u00e4ftigere Klientel die Steuererkl\u00e4rung mit SteuerFuchs machen kann?<\/strong><\/p>\n<p>Sie beziehen sich sicherlich auf Steuervoranmeldungen sowie Gewerbe-und Umsatzsteuererkl\u00e4rungen, denn die Anlagen GSE und E\u00dcR derEinkommensteuererkl\u00e4rung werden ja durchaus von SteuerFuchs unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Ansonsten: Absolut, eine Web-basierte Finanzanwendung f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige und kleine Betriebe wollte ich schon immer machen. Auch ein Kleinunternehmer muss unabh\u00e4ngig von Ort, Zeit und Ger\u00e4t den \u00dcberblick haben und Entscheidungen treffen k\u00f6nnen. Allerdings ist Hartwerk mit SteuerFuchs schon gut ausgelastet und sucht Partner f\u00fcr eine entsprechende Expansion.<\/p>\n<p><strong>In einer Pressemeldung aus dem Jahr 2007 haben Sie davon berichtet, dass Sie Ihre Steuererkl\u00e4rung auf Ihrem Mobiltelefon, einem iPhone, eingereicht haben. Was ist das f\u00fcr ein Gef\u00fchl, als vermutlich erster Mensch die Steuererkl\u00e4rung mit dem Handy abzuschicken? Viele Bundesb\u00fcrger befinden sich noch in der &#8222;Steinzeit&#8220;, k\u00e4mpfen mit den vielen Papierformularen, und Sie sind &#8222;als erster Mensch auf dem Mond gelandet&#8220;. Wie wird sich die mobile Steuererkl\u00e4rung in den n\u00e4chsten Jahren entwickeln &#8211; wird es mehr Menschen geben, die Ihre Steuererkl\u00e4rung auf diesem Wege erledigen?<\/strong><\/p>\n<p>Das denke ich nicht, denn auch auf absehbare Zeit wird dieserVorgang mit einem herk\u00f6mmlichen Desktop- oder Laptop-Rechner einfacher zu bewerkstelligen sein.<\/p>\n<p>Es ging uns in erster Linie nat\u00fcrlich darum, zu demonstrieren, dass dank der Zusammenf\u00fchrung moderner Hard- und Softwaretechnologie auch so komplexe Aufgaben wie die Steuererkl\u00e4rungserstellung und -abgabe mit kleinsten, kabellosen Ger\u00e4ten erledigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aus der Entwicklung der SteuerFuchs-Nutzerzahlen l\u00e4sst sich jedoch klar ablesen, dass der Ansatz, die ganze leidige Geschichte der j\u00e4hrlichen Steuererkl\u00e4rung doch einfach per Internet zu erledigen, bei den meisten ankommt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich mussten wir uns als Newcomer erst einmal das notwendige Vertrauen verdienen, aber mittlerweile hat SteuerFuchs einen rechtgro\u00dfen Bekanntheitsgrad erreicht, und Tausende treuer &#8222;Stammkunden&#8220; werden wohl nie wieder eine zwei Kilo wiegende Box nach Hause schleppen und eine Stunde lang Updates laden und aufspielen, bevor sie endlich mit der Steuererkl\u00e4rung loslegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht die Zukunft von SteuerFuchs aus &#8211; welche Funktionen planen Sie f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate? Wie wird SteuerFuchs in 5 Jahren aussehen?<\/strong><\/p>\n<p>Das h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch von der Entwicklung im Steuerrecht und in der Einkommensteuerveranlagung ab. In der Kundenresonanz finden wir best\u00e4tigt, dass SteuerFuchs im Hinblick auf den derzeitigen Stand der Dinge die Anforderungen von Steuer-Laien und -Profis gleicherma\u00dfen ann\u00e4hernd perfekt erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Die Steuerbeh\u00f6rden bauen bekanntlich massiv ihre EDV aus, um den B\u00fcrgern noch fr\u00fcher in die Tasche zu greifen und immer detailliertere Informationen \u00fcber sie einzuholen und zu speichern.<\/p>\n<p>Dies hat Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite stellt der Fiskus durch Quellbesteuerung und \u00dcberwachung sicher, dass ihm kein Geldverloren geht, und Pauschalen und undurchschaubare Regelungen lassen die Einkommensteuererkl\u00e4rung immer weniger lohnenswert erscheinen.<\/p>\n<p>Wer diese jedoch trotzdem macht, k\u00f6nnte in naher Zukunft einiges an Arbeit sparen, wenn die diversen Bescheinigungen von z.B. Arbeitgebern, Banken und Versicherungen elektronisch bereitgestellt werden. In den USA ist es beispielsweise \u00fcblich, dass Steuererkl\u00e4rungssoftware die Angaben von der \u201eLohnsteuerkarte\u201c selbstst\u00e4ndig abholt und einf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Vorstellbar ist, dass der \u201enormale\u201c Steuerzahler in einigen Jahren nur noch die bereits zusammengestellten pers\u00f6nlichen Daten sowie Einkunfts-, Steuerabzugs- und Versicherungsnachweise &#8212; ggfls. erg\u00e4nzt um ein paar besondere Aufwendungen &#8212; mit seiner (digitalen) Unterschrift best\u00e4tigen muss. Diese Vision wird den einen oder anderen erschaudern lassen. Angesichts der aktuellen Diskussion um den\u201eBundes-Trojaner\u201c bin ich \u00fcbrigens davon \u00fcberzeugt, dass eine Web-Anwendung hier gr\u00f6\u00dfere Chancen hat als eine von der Steuerverwaltung herausgegebene CD-ROM.<\/p>\n<p>Ich denke, dass man auch in f\u00fcnf Jahren bares Geld sparen k\u00f6nnen wird, wenn man sich kundig macht und etwas Zeit und M\u00fche in die Steuererkl\u00e4rung steckt. SteuerFuchs wird auch zuk\u00fcnftig ein m\u00e4chtiges Werkzeug zur Minimierung dieses Aufwand sein.<\/p>\n<p><strong>Herr Tetzel &#8211; vielen Dank f\u00fcr das interessante Gespr\u00e4ch und die Einblicke in SteuerFuchs.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.steuerfuchs.de\/start.php?ref=eit\" target=\"_blank\">Zur SteuerFuchs-Website<\/a> &#8211; <a href=\"http:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/software\/steuerfuchs\/\">Zum SteuerFuchs-Profil auf meineSteuersoftware.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Inhaber und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Hartwerk GmbH, dem Hersteller der Steuersoftware SteuerFuchs beantwortet im folgendem Interview verschiedene Fragen zum Steuerprogramm und den Hintergr\u00fcnden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,6],"tags":[112,110,111,109,98],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4114,"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5\/revisions\/4114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}