{"id":3994,"date":"2014-11-13T00:20:04","date_gmt":"2014-11-12T23:20:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/2014\/11\/13\/bundesfinanzministerium-erwartet-hoehere-steuereinnahmen\/"},"modified":"2014-11-13T00:20:04","modified_gmt":"2014-11-12T23:20:04","slug":"bundesfinanzministerium-erwartet-hoehere-steuereinnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/2014\/11\/13\/bundesfinanzministerium-erwartet-hoehere-steuereinnahmen\/","title":{"rendered":"Bundesfinanzministerium erwartet h\u00f6here Steuereinnahmen"},"content":{"rendered":"<p>Bund, L\u00e4nder und Gemeinden k\u00f6nnen auch in den n\u00e4chsten Jahren mit wachsenden Steuereinnahmen rechnen. Das ist das Ergebnis der 145. Sitzung des Arbeitskreises Steuersch\u00e4tzungen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Steuereinnahmen werden sich entsprechend der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung von 640,9 Mrd. Euro im Jahr\u00a02014 auf rund 760,3 Mrd. Euro im Jahr\u00a02019 erh\u00f6hen. Dies prognostiziert der Arbeitskreis Steuersch\u00e4tzungen, dessen Beratungen heute in der Hansestadt Wismar zu Ende gegangen sind.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber seiner letzten Prognose vom Mai\u00a02014 hat der Arbeitskreis Steuersch\u00e4tzungen seine Erwartungen f\u00fcr 2015 und die Folgejahre leicht nach unten korrigiert. Grund ist die zuletzt weniger dynamische gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Einen positiven Effekt auf die Steuereinnahmen haben die gute Besch\u00e4ftigungslage und die robuste Inlandsnachfrage.<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Jahr\u00a02014 werden die Steuereinnahmen im Vergleich mit der Steuersch\u00e4tzung vom Mai\u00a02014 insgesamt um 0,9 Mrd. Euro h\u00f6her ausfallen. F\u00fcr den Bund ergeben sich Mehreinnahmen von 0,7 Mrd. Euro und f\u00fcr die L\u00e4nder von 0,6 Mrd. Euro. Die Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die Gemeinden bleiben in etwa unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2015 werden die Steuereinnahmen des Bundes gegen\u00fcber der Mai-Prognose um 0,5 Mrd. Euro leicht nach unten korrigiert. Entlastend wirkt hier die geringere EU-Abf\u00fchrung in H\u00f6he von 2,1 Mrd. Euro. F\u00fcr die Folgejahre ab\u00a02016 wird ebenfalls mit etwas geringeren Einnahmen gegen\u00fcber der letzten Sch\u00e4tzung gerechnet (2016: -2,9 Mrd. Euro; 2017: -1,3 Mrd. Euro; 2018: -0,8 Mrd. Euro). Der R\u00fcckgang der Steuereinnahmen wird sich in der gleichen Gr\u00f6\u00dfenordnung im Bundeshaushalt niederschlagen.<\/p>\n<p>Auch die Steuereinnahmen der L\u00e4nder und Kommunen werden ab\u00a02015 gegen\u00fcber der Mai-Prognose geringf\u00fcgig nach unten korrigiert. F\u00fcr die L\u00e4nder werden die Steuereinnahmen 2015 um 2,8 Mrd. Euro, 2016 um 3,2 Mrd. Euro, 2017 um 2,3 Mrd. Euro und 2018 um 2,0 Mrd. Euro verringert. Bei den Kommunen gehen die Steuereinnahmen um 1,3 Mrd. Euro im Jahr\u00a02015, 1,2 Mrd. Euro im Jahr\u00a02016, 1,0 Mrd. Euro im Jahr\u00a02017 und 1,0 Mrd. Euro im Jahr\u00a02018 zur\u00fcck.<\/p>\n<p>      <strong>Wer ist der Arbeitskreis Steuersch\u00e4tzungen?<\/strong><\/p>\n<p>Der Arbeitskreis Steuersch\u00e4tzungen ist ein Beirat beim Bundesministerium der Finanzen. Er besteht seit\u00a01955. Ihm geh\u00f6ren neben dem federf\u00fchrenden BMF das BMWi, f\u00fcnf Wirtschaftsforschungsinstitute, das Statistische Bundesamt, die Deutsche Bundesbank, der Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die L\u00e4nderfinanzministerien und die Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverb\u00e4nde an. Die Zusammensetzung sichert die Unabh\u00e4ngigkeit des Gremiums. Die entsandten Vertreter der Institutionen geh\u00f6ren der Arbeitsebene an. Der Vorsitz obliegt dem zust\u00e4ndigen Referatsleiter im BMF.<\/p>\n<p>Der Arbeitskreis st\u00fctzt seine Sch\u00e4tzungen auf gesamtwirtschaftliche Eckdaten der Bundesregierung, die unter der Federf\u00fchrung des BMWi zwischen den Ressorts abgestimmt werden. Den Mitgliedern des Arbeitskreises Steuersch\u00e4tzungen wird kein verbindliches Prognoseinstrumentarium vorgegeben. Diejenigen Mitglieder, die eigene Sch\u00e4tzvorschl\u00e4ge erstellen, erarbeiten diese mit eigenen Methoden und Modellen. Im Rahmen von sogenannten Methodensitzungen werden neue methodische Ans\u00e4tze vorgestellt und diskutiert.<\/p>\n<p>         (Quelle: BMF online)<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.steuertipps.de\/steuererklaerung-finanzamt\/themen\/bundesfinanzministerium-erwartet-hoehere-steuereinnahmen\" rel=\"source,canonical\" target=\"_blank\">steuertipps.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bund, L\u00e4nder und Gemeinden k\u00f6nnen auch in den n\u00e4chsten Jahren mit wachsenden Steuereinnahmen rechnen. Das ist das Ergebnis der 145. 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