{"id":3622,"date":"2014-03-31T08:00:00","date_gmt":"2014-03-31T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/2014\/03\/31\/altersvorsorge-fuer-selbststaendige-sind-sie-abgesichert\/"},"modified":"2014-03-31T08:00:00","modified_gmt":"2014-03-31T06:00:00","slug":"altersvorsorge-fuer-selbststaendige-sind-sie-abgesichert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.meinesteuersoftware.de\/news\/2014\/03\/31\/altersvorsorge-fuer-selbststaendige-sind-sie-abgesichert\/","title":{"rendered":"Altersvorsorge f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige: Sind Sie abgesichert?"},"content":{"rendered":"<p>Selbstst\u00e4ndige zahlen nicht in die gesetzliche Rentenkasse ein und sind deshalb umso mehr in der Pflicht, sich ihre Altersvorsorge zurechtzulegen. Schlie\u00dflich ist Altersarmut ein weit verbreitetes Problem, und vor allem Selbstst\u00e4ndige laufen Gefahr, in eine solche zu geraten. Wie also k\u00f6nnen sich Selbstst\u00e4ndige sinnvoll f\u00fcr das Alter absichern? <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>      <strong>Jeder zehnte Selbstst\u00e4ndige ist schon heute von Altersarmut bedroht<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt rund 4,5 Millionen Selbstst\u00e4ndige in Deutschland. Von diesen 4,5 Millionen sind nur rund 1 Million durch eine gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsst\u00e4ndisches Versorgungswerk abgesichert. Den restlichen Selbstst\u00e4ndigen steht es frei, f\u00fcr ihr Alter vorzusorgen. Das hat teils gravierende Folgen, denn schon heute sehen die meisten Menschen, ob selbstst\u00e4ndig oder nicht, der Rente pessimistisch entgegen. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage der DGB-Index <\/p>\n<p>         Gute Arbeit\u00a02013<\/p>\n<p>      .<\/p>\n<p>      <strong>Risikoabsicherung und Verm\u00f6gensbildung \u2013 Die zwei Grundpfeiler der Altersvorsorge<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Altersvorsorge f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige kommt es vor allem auf zwei Dinge an: die Risikoabsicherung und die Verm\u00f6gensbildung. Die Risikoabsicherung sichert den Selbstst\u00e4ndigen gegen existenzbedrohende Risiken ab und wird bei einem Versicherungsunternehmen abgeschlossen. Die Verm\u00f6gensbildung bezieht sich auf die Anh\u00e4ufung von Kapital und dessen Vermehrung durch eine positive Rendite.<\/p>\n<p>      <strong>Welche Risiken sollten abgedeckt werden?<\/strong><\/p>\n<p>Die Risikoabsicherung sollte Risiken wie Krankheit, Berufsunf\u00e4higkeit, Haftpflichtschaden und Tod abdecken. Eine Krankenversicherung ist Pflicht, zus\u00e4tzlich sollten Selbstst\u00e4ndige jedoch auch eine Krankentagegeldversicherung, die bei l\u00e4ngeren Krankheitsphasen den Einkommensausfall kompensiert, abschlie\u00dfen. Diese kann in der Regel als Zusatzleistung an die Krankenversicherung angeschlossen werden. Genauso essentiell ist eine Privathaftpflichtversicherung. <\/p>\n<p>Selbstst\u00e4ndige sollten zudem \u00fcber den Abschluss einer Berufshaftpflicht nachdenken, um Personen- und Verm\u00f6genssch\u00e4den abzusichern. Gerade Selbstst\u00e4ndige, die Kinder haben, sollten eine Risikolebensversicherung in Betracht ziehen. Diese ist im Vergleich zu einer Kapitallebensversicherung vergleichsweise g\u00fcnstig und sichert die Familie im Todesfall finanziell ab. Eine Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung ist nicht nur, aber vor allem, f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige sehr ratsam. Denn niemand kann ausschlie\u00dfen, dass er aus gesundheitlichen oder psychischen Gr\u00fcnden irgendwann nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszu\u00fcben. <\/p>\n<p>Wichtig ist, zu begreifen, dass der Verm\u00f6gensaufbau f\u00fcr das Alter nur sinnvoll ist, wenn vorher alle elementaren Risiken abgesichert wurden. Deshalb sollte der Risikoabsicherung auch immer eine h\u00f6here Priorit\u00e4t zukommen als dem Aufbau von Verm\u00f6gen. Das Risiko, das angesparte Kapital im Schadensfall aufbrauchen zu m\u00fcssen, ist einfach zu gro\u00df. Zudem sollten Selbstst\u00e4ndige sich immer einen gewissen Geldbetrag f\u00fcr Notf\u00e4lle zur Seite legen. Ist die Auftragslage mal schlecht, kann darauf zur\u00fcckgegriffen werden.<\/p>\n<p>Zuerst sollten Selbstst\u00e4ndige abkl\u00e4ren, ob sie zu einer Berufsgruppe z\u00e4hlen, die der Versicherungspflicht unterliegt. Denn Selbstst\u00e4ndige bestimmter Berufsgruppen sind verpflichtet, entweder in die gesetzliche Rentenversicherung oder in ein berufsst\u00e4ndisches Versorgungswerk einzuzahlen. <\/p>\n<p>      <strong>Zwei verschiedene Systeme der Altersvorsorge<\/strong><\/p>\n<p>Zum einen gibt es das Umlageverfahren. Das bedeutet, dass eine Person, die Rente bezieht, diese von den laufenden Einzahlungen der gesetzlich rentenversicherten Arbeitnehmer bekommt. <\/p>\n<p>Die kapitalgedeckte Altersvorsorge meint, dass im Ruhestand (sog. Entsparphase) von dem Geld gelebt wird, welches man selbst in der Ansparphase angeh\u00e4uft und eventuell durch kluge Investitionen vermehrt hat.<\/p>\n<p>      <strong>Kapitalanlagen und ihre Risiken<\/strong><\/p>\n<p>Gleich mehrere Risiken m\u00fcssen bei verschiedenen Kapitalanlagen ber\u00fccksichtigt werden. Bei Aktien zum Beispiel ist das Wertschwankungsrisiko besonders hoch, daf\u00fcr bringen sie auf lange Sicht jedoch eine hohe Rendite. Verschiedene Kapitalanlagen beinhalten zudem ein Fehlbetragsrisiko. Das bedeutet, dass das gesparte Geld am Ende m\u00f6glicherweise nicht ausreicht, um die laufenden Kosten im Alter zu decken. Das Inflationsrisiko besteht immer, und keine Form der Kapitalanlage ist vor der Wertminderung des Geldes sicher. <\/p>\n<p>In der Entsparphase kommt in einigen F\u00e4llen das Langlebigkeitsrisiko hinzu. Niemand wei\u00df, wie lange er leben wird und es ist m\u00f6glich, dass bei einem sehr langen Leben irgendwann die Ersparnisse ausgehen. Eine private Rentenversicherung ist die einzige M\u00f6glichkeit, dieses Langlebigkeitsrisiko abzudecken, denn sie zahlt dem Versicherten bis zu seinem Tod einen gewissen Betrag.<\/p>\n<p>      <strong>Vier Optionen f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige, um langfristig Verm\u00f6gen zu bilden<\/strong><\/p>\n<p>Es folgen vier verschiedene M\u00f6glichkeiten, die Selbstst\u00e4ndigen zur Verf\u00fcgung stehen, um langfristig f\u00fcr das Alter vorzusorgen.<\/p>\n<p>      <strong>1.\tVersicherungen oder Sparvertr\u00e4ge ohne staatliche F\u00f6rderung<\/strong><\/p>\n<p>Lebensversicherungen, Kapitallebensversicherungen, Risikolebensversicherungen und Rentenversicherungen k\u00f6nnen das Einkommen von Selbstst\u00e4ndigen im Alter absichern. Lebensversicherungen sind wegen ihres hohen Renditeverlusts nicht besonders attraktiv f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige. Auch von einer Kapitallebensversicherung raten Verbrauchersch\u00fctzer ab, wenn der Versicherte seine Familie damit absichern m\u00f6chte. <\/p>\n<p>Empfehlenswerter ist da eine Risikolebensversicherung. Diese dient jedoch nicht als Altersvorsorge, sondern lediglich zur Absicherung der Hinterbliebenen. Die optimale Altersvorsorge beinhaltet laut dem Versicherer Ergo immer eine private Rentenversicherung. Als Altersvorsorge ohne staatliche F\u00f6rderung eignet sich eine Rentenversicherung aus mehreren Gr\u00fcnden am besten: Bei einigen Versicherern kann zwischen einer lebenslangen Auszahlung der Rente oder einer Einmalzahlung gew\u00e4hlt werden. Zudem ist eine private Rentenversicherung gegen\u00fcber anderen Modellen, wie dem der R\u00fcrup-Rente, flexibler in der Beitragsgestaltung. <\/p>\n<p>      <strong>2.\tVersicherungen oder Sparvertr\u00e4ge mit staatlicher F\u00f6rderung \u2013 Die R\u00fcrup-Rente<\/strong><\/p>\n<p>Angestellte haben in Deutschland die M\u00f6glichkeit, sich mit der Riester-Rente zus\u00e4tzlich f\u00fcr das Alter abzusichern. Dies k\u00f6nnen Selbstst\u00e4ndige nicht. <\/p>\n<p>F\u00fcr sie besteht aber ebenfalls die M\u00f6glichkeit, einen Teil ihrer Altersvorsorge staatlich f\u00f6rdern zu lassen. Gemeint ist die R\u00fcrup-Rente, auch Basis-Rente genannt. Die Riester-Rente bildet eine Erweiterung der gesetzlichen Rente, w\u00e4hrend die R\u00fcrup-Rente sozusagen ein Ersatz f\u00fcr selbige ist. Seit dem Jahr\u00a02012 k\u00f6nnen Personen, die mit der R\u00fcrup-Rente f\u00fcr ihr Alter vorsorgen, mehr Geld steuerlich absetzen. Das Finanzamt erkennt 74 Prozent der Beitr\u00e4ge zu einer R\u00fcrup-Rente als Sonderausgaben an. Zudem soll diese Prozentzahl bis zum Jahr\u00a02025 auf 100 Prozent steigen. Der steuerfreie Anteil wird in diesem Zeitraum Schritt f\u00fcr Schritt jeweils um 2 Prozent angehoben. Bei Alleinstehenden werden zurzeit Beitr\u00e4ge bis zu 20.000 \u20ac j\u00e4hrlich gef\u00f6rdert, w\u00e4hrend es bei Verheirateten Beitr\u00e4ge bis zu 40.000 \u20ac im Jahr sind. Jeder kann so viel f\u00fcr seine Altersvorsorge zur\u00fccklegen, wie er kann und m\u00f6chte, lediglich die Summe, die steuerlich gef\u00f6rdert wird, ist festgesetzt. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die R\u00fcrup-Rente in der Ansparphase zum Teil steuerlich absetzen l\u00e4sst, m\u00fcssen die gezahlten Betr\u00e4ge in der Entsparphase voll versteuert werden. Wer sich f\u00fcr eine R\u00fcrup-Rente entscheidet, sollte also im Vorfeld von einem Steuerberater bestm\u00f6glich pr\u00fcfen lassen, ob die Steuerersparnis in der Ansparphase die steuerlichen Ausgaben in der Entsparphase \u00fcbersteigt. Im Einzelfall ist dies allerdings nicht immer einsch\u00e4tzbar.<\/p>\n<p>            <strong>Der Unterschied der R\u00fcrup-Rente gegen\u00fcber der gesetzlichen Rente:<\/strong><\/p>\n<p>R\u00fcrup-Rente und gesetzliche Rente sind in Bezug auf Leistungen und steuerliche Aspekte gleichgestellt, jedoch ist die gesetzliche Rente umlagefinaziert. Die R\u00fcrup-Rente hingegen ist kapitalgedeckt, was bedeutet, dass Kapital aus einem individuell angesparten Konto monatlich ausgezahlt wird. In diesem Punkt \u00e4hnelt die R\u00fcrup-Rente der Riester-Rente. Der Unterschied ist jedoch, dass die R\u00fcrup-Rente h\u00f6here steuerliche Vorteile bietet, daf\u00fcr jedoch keine staatlichen Zulagen erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>            <strong>Fr\u00fchster Auszahlungsbeginn der R\u00fcrup-Rente<\/strong><\/p>\n<p>Wer eine R\u00fcrup-Rente vor dem 31.12.2011 abgeschlossen hat, kann diese zum Zeitpunkt der Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt bekommen. Jeder, der die R\u00fcrup-Rente ab dem 1.1.2012 abgeschlossen hat, muss bis zum 62. Lebensjahr warten, um eine monatliche Auszahlung zu erhalten.<\/p>\n<p>            <strong>Vorteile der R\u00fcrup-Rente im \u00dcberblick<\/strong><\/p>\n<p>Die R\u00fcrup-Rente wird bis zu einem bestimmten Betrag staatlich gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Das angesparte Kapital wird bei l\u00e4ngerer Arbeitslosigkeit nicht als Verm\u00f6gen ber\u00fccksichtigt, solange der Vertrag vor Beginn des Bezuges von Hartz\u00a0IV abgeschlossen wurde.<\/p>\n<p>Eine flexible Besparung ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p>            <strong>Nachteile der R\u00fcrup-Rente im \u00dcberblick<\/strong><\/p>\n<p>Vor Rentenbeginn kann der Vertrag lediglich beitragsfrei gestellt, jedoch nicht gek\u00fcndigt werden. Die laufenden Kosten schm\u00e4lern also das bereits eingezahlte Kapital.<\/p>\n<p>Ausschlie\u00dflich durch Zusatzvereinbarungen kann eine R\u00fcrup-Rente im Todesfall in Form einer Hinterbliebenenrente an Ehepartner oder Kinder ausgezahlt werden. Dies gilt auch nur dann, wenn f\u00fcr die Kinder noch Kindergeldanspruch besteht. F\u00fcr eingetragene Lebenspartner gilt diese Regelung nicht.<\/p>\n<p>Ausgezahlt wird das eingezahlte Kapital nur in Form einer lebenslangen Rente. Einmalzahlungen, wie bei einigen Rentenversicherungen, sind nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ein Kapitalerhalt ist bei der R\u00fcrup-Rente nicht gesetzlich vorgeschrieben. Bei fondsgebundenen Anlagen besteht also ein Verlustrisiko.<\/p>\n<p>Die R\u00fcrup-Rente wird nachgelagert versteuert.<\/p>\n<p>Ein Anbieterwechsel ist nur in seltenen F\u00e4llen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>      <strong>3.\tImmobilien<\/strong><\/p>\n<p>Immobilien sind nach wie vor eine beliebte Altersvorsorge. Entweder, weil sie selbst genutzt werden sollen und die Besitzer sich so die monatliche Kaltmiete sparen, oder weil durch Immobilien Mieteinnahmen erwirtschaftet werden sollen, die sp\u00e4ter die Rente aufbessern. Die Finanzierung einer Immobilie ist in vielen F\u00e4llen eine Lebensaufgabe und sollte immer ma\u00dfgeschneidert sein. Schuldenfrei sind die meisten Immobilien erst im Ruhestand. Vorher fallen monatlich laufende Kosten f\u00fcr die R\u00fcckzahlung von Krediten an.<\/p>\n<p>Die Bauherren sollten zu Baubeginn oder beim Hauskauf mindestens 20 Prozent an Eigenkapital zusteuern k\u00f6nnen. Gerade junge Selbstst\u00e4ndige verf\u00fcgen jedoch meist nicht \u00fcber so hohe R\u00fccklagen. Die monatlichen Kreditraten f\u00fcr Zins und Tilgung sollten zudem 40 Prozent des Nettoeinkommens nicht \u00fcbersteigen. Staatliche Zusch\u00fcsse und F\u00f6rderungen sollten bei dieser Rechnung erst einmal au\u00dfen vor gelassen werden, denn diese erhalten Eigenheimbesitzer nicht immer. Ersparnisse, die bei steigenden Zinsen oder Sch\u00e4den am Eigenheim als Reserve dienen, sind ebenfalls zu empfehlen. Wo fr\u00fcher der Vermieter f\u00fcr Sch\u00e4den in der Wohnung aufkam, m\u00fcssen sich Eigenheimbesitzer selbst darum k\u00fcmmern. Zudem sind die regelm\u00e4\u00dfigen Nebenkosten bei einer eigenen Immobilie in der Regel h\u00f6her als in einem Mietverh\u00e4ltnis. Au\u00dferdem fallen Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten an.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite muss gesagt werden, dass eine steigende Nachfrage an Immobilien besteht und eine Immobilie immer einen Sachwert darstellt. Das Grundst\u00fcck, auf dem die Immobilie steht, ist ein guter Inflationsschutz, und wird die Immobilie gepflegt, ist langfristig mit einer Wertsteigerung zu rechnen. Zudem wird ein Immobilienkauf bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen von Dritten gef\u00f6rdert. Die Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) zum Beispiel ist ein F\u00f6rderer von energieeffizienten Bauvorhaben. Wer eine Immobilie erwirbt, um diese sp\u00e4ter zu vermieten, muss ebenso Instandhaltungskosten und andere Ausgaben einplanen. Nicht immer findet sich ein Mieter, und selbst wenn, zahlt dieser nicht in allen F\u00e4llen die Miete. Mietnomaden sind ein bekanntes Problem und neben den Mietausf\u00e4llen m\u00fcssen Immobilieneigent\u00fcmer auch mit Sch\u00e4den in und an der Immobilie rechnen.<\/p>\n<p>      <strong>4.\tInvestitionen in Produktivkapital<\/strong><\/p>\n<p>Als Produktivkapital werden Aktien und Anleihen bezeichnet. Dabei stehen eine hohe Rendite, niedrige Kosten und eine Risikosteuerung f\u00fcr die meisten Anleger im Mittelpunkt. Aktien hatten in den vergangenen 20\u00a0Jahren die h\u00f6chste Rendite aller Anlageklassen. Jedoch muss bei einer Investition mit Aktien oder Anleihen immer mit zwischenzeitlichen Wertschwankungen gerechnet werden. Daf\u00fcr gibt es keine Vertragslaufzeiten sowie eine Abh\u00e4ngigkeit von nur einem Versicherungsunternehmen.<\/p>\n<p>      <strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt verschiedene M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige, f\u00fcr das Alter vorzusorgen. Dabei hat jede Alternative ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile und bringt gewisse Sicherheiten, aber auch Risiken mit sich. <\/p>\n<p>Eine Kombination aus einer guten Risikoabsicherung und einer durchdachte Anlage von Verm\u00f6gen bildet eine gute Grundlage, um der gef\u00fcrchteten Altersarmut zu entgehen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.steuertipps.de\/selbststaendig-freiberufler\/themen\/altersvorsorge-fuer-selbststaendige-sind-sie-abgesichert\" rel=\"source,canonical\" target=\"_blank\">steuertipps.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbstst\u00e4ndige zahlen nicht in die gesetzliche Rentenkasse ein und sind deshalb umso mehr in der Pflicht, sich ihre Altersvorsorge zurechtzulegen. 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