Mit ‘steuererklärung’ getaggte Artikel

Können Unfallkosten als Werbungskosten geltend gemacht werden?

Dienstag, 15. November 2011

Auto Unfall Gerade jetzt im Herbst, bedingt durch schlechte Wetterverhältnisse, steigt die Gefahr eines Unfalls, sollte Ihnen ein solcher zustoßen und Sie bekommen die dadurch entstandenen Kosten nicht vom Arbeitgeber ersetzt, können Sie in Ihrer Steuererklärung dafür Werbungskosten geltend machen!

Alle Aufwendungen, die Ihnen im Zusammenhang mit einem Unfall auf beruflicher Fahrt entstehen aber nicht von dritter Seite erstattet werden sind als Werbungskosten steuerlich absetzbar. Diese Kosten werden nicht anteilig gekürzt, weil das KFZ auch privat genutzt wird. Andererseits dürfen Unfallschäden nicht teilweise mit dem beruflichen Nutzungsanteil geltend gemacht werden, wenn sie auf einer privaten Fahrt eintreten.
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Ab 2014 automatischer Kirchensteuerabzug auf die Abgeltungssteuer durch die Banken

Dienstag, 08. November 2011

Bisher erfolgte der Einzug der Kirchensteuer auf die Abgeltungsteuer durch die Banken nur dann, wenn der Anleger seiner Bank auch einen Auftrag dazu erteilte. Dieses Wahlrecht soll ab 2014 entfallen denn ab dann wird der Einzug Pflicht. Steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen sind für Mitglieder einer Religionsgemeinschaft, die Kirchensteuer erhebt, kirchensteuerpflichtig. Acht oder Neun Prozent des Abgeltungsteuerbetrages beträgt die darauf anfallende Kirchensteuer .

Bei dem bisherigen Wahlrecht für Anleger konnten diese ihrem Kreditinstitut ihre Konfession mitteilen und mit dem Einbehalt der Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer beauftragen, weiterhin war es bisher möglich den Kirchensteuerabzug erst später durch das Finanzamt über die Einkommensteuererklärung durchführen zu lassen, dies gilt nun nur noch bis 2013. Bedingt durch das Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz wird der künftige Kirchensteuerabzug umgestellt. Für ab 2014 zufließende Kapitalerträge erfolgt der Steuerabzug durch die Kreditinstitute automatisch. Dies betrifft insbesondere Banken, Bausparkassen und Versicherungen.

Das neue Verfahren soll dann so funktionieren: (weiterlesen …)

Die Finanzämter in NRW starten die zweite Phase der Prüfung der Rentenbezüge

Dienstag, 06. September 2011

Die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung schloss die Überprüfung der Daten der bereits steuerlich schon erfassten Rentner für die Rentenbezüge vergangener Jahre ab. Nun startet die Finanzverwaltung die Auswertung der Rentendaten der Rentnerinnen und Rentner, die bislang bei den Finanzämtern noch nicht geführt werden. Die bundesweite Überprüfung wurde notwendig durch die Einführung des Alterseinkünftegesetzes. Denn auf Grund dieses Gesetztes änderte sich die Besteuerung von Renten ab dem Jahr 2005. Die Rentenversicherungsträger teilen deswegen die Höhe der Renten in Form von sogenannten Rentenbezugsmitteilungen (RBM) mit.

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Nachlässige Prüfung des Finanzamts: Keine rückwirkende Änderung des Steuerbescheids

Samstag, 03. September 2011

steuererklärung nachträglich für ungültig erklärenWenn das Finanzamt einen gültigen Steuerbescheid ändern will und sich dies nachteilig für den Steuerpflichtigen auswirken würde, so muss das Finanzamt einige Regeln einhalten, sollten diese nicht beachtet werden ist keine Änderung des Steuerbescheides mehr möglich.

Der Fall:

Ein für bis zu neun Filialen zuständiger Verkaufsleiter, musste fortwährend die verschiedenen Zweigstellen anfahren. In seiner Steuererklärung gab er daher zum einen die Fahrten zwischen der Wohnung und den Arbeitsstätten an, zum anderen machte er aber auch Verpflegungskosten steuerlich geltend, diese beliefen sich pro Jahr um rund 2.800 Euro. Drei Jahre lang hatte das Finanzamt keine Einwände und hat alle Kosten anerkannt. Erst später kamen die Finanzbeamten darauf, dass die Verpflegungskosten gar nicht hätten anerkannt werden dürfen. (weiterlesen …)

Ein Einspruch gegen den Steuerbescheid kann lohnend sein.

Mittwoch, 01. Juni 2011

Das Vertrauen darauf das Ihr Finanzamt Ihren Steuerbescheid absolut korrekt angefertigt hat, kann trügen denn in Deutschland ist fast jeder siebte Steuerbescheid nicht korrekt. Dies fand zumindest das Magazin Capital bei einem Test aller 572 Finanzämter heraus. Der Bund der Steuerzahler gibt sogar an das jeder dritte Steuerbescheid falsch ist. Sie sollten Ihren Steuerbescheid aus diesem Grund genau überprüfen und wenn Sie mit der Festsetzung durch das Finanzamt nicht einverstanden sind umgehend Einspruch einlegen.

Insbesondere in den folgenden Fällen sollten Sie Einspruch einlegen: (weiterlesen …)

Wöchentliche Zusammenfassung der Steuer-News vom 10.04.2011

Sonntag, 10. April 2011

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Bleiben Sie informiert mit der Zusammenfassung der Neuigkeiten aus der vergangenen Woche.

Wer eine Immobilie vermieten will, fragt sich vermutlich, wie er das Finanzamt am besten an den Anschaffungs- oder Renovierungskosten beteiligen kann. Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite. Das Finanzamt gibt klein bei – und das bei einem Urteil bezüglich der Dienstwagennutzung! Warum das Finanzamt seine Revision zurückgezogen hat, lesen Sie hier. Der Frühling ist da, und für die Wohnmobilbesitzer wird es Zeit, die rollenden Eigenheime wieder auf Vordermann zu bringen. Lesen Sie über die Neuregelung bei der Wohnmobilbesteuerung .

Im Internet sind wir noch auf diese zwei interessanten Artikel zum Thema Steuern aufmerksam geworden.

  • Alle schnallen den Gürtel enger, aber die Abgeordneten im deutschen Bundestag verstehen das Wort Diät
    wohl miss. Hier geht es nämlich nicht um abnehmen, sondern mal wieder ums erhöhen.
  • Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Energieeinsparung über Gebäudesanierung stärker fördern. Die Hauseigentümer sollen die Kosten steuerlich absetzen können. (weiterlesen …)

Wöchentliche Zusammenfassung der Steuer-News vom 03.04.2011

Sonntag, 03. April 2011

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Die Steuer-News informieren Sie mittels einer Zusammenfassung über ausgesuchte Neuigkeiten der letzten Woche.

Eine Prüfung des Entwurfes des Steuervereinfachungsgesetzes seitens der Bundesregierung war in dieser Woche das erste Thema in unseren Steuer-News. Wer die Berichtserstattung über die Katastrophen in Japan verfolgt, wird sicherlich feststellen das dieses ferne Land stark angeschlagen wurde, diejenigen die den Japanern finanzielle Hilfe zukommen lassen wollen werden vermutlich die Informationen des Bundesfinanzministeriums nützlich finden. Der erste April verleitete einen unserer Autoren dazu eine gewagte Geschichte über eine neue Steuerreform zu veröffentlichen, dies war natürlich nicht mehr als ein kleiner Aprilscherz. Wollen wir hoffen das es nie soweit kommen wird, wie es in diesem Artikel beschrieben wurde. Unser Autor gelobt das er alles frei erfunden hat.

Die Neuigkeiten aus dem Internet ließen verlauten das es auch in Zukunft keine als von der Linksfraktion als Millionärssteuer bezeichnete Vermögenssteuer geben wird, außerdem gab es interessante Informationen dazu das ein bereits ergangener Steuerbescheid nicht wegen “neuer Tatsachen” zu Ungunsten des Steuerpflichtigen geändert werden darf. (weiterlesen …)

Die Bundesregierung prüft den Entwurf des Steuervereinfachungsgesetzes.

Montag, 28. März 2011

Viele der vom Bundesrat zum Entwurf eines Steuervereinfachungsgesetzes vorgeschlagenen Änderungsvorschläge will die Bundesregierung prüfen.

Aus einer von der Bundesregierung als Unterrichtung (17/5196) vorgelegten Gegenäußerung der Bundesregierung kann entnommen werden dass auch die aus Vereinfachungsgründen vorgeschlagene Möglichkeit, die Steuererklärung nur noch alle zwei Jahre abzugeben, noch einmal überprüft werden soll.

Abgelehnt hatte diesen Vorschlag bereits der Bundesrat, die Bundesregierung vertritt jedoch die Meinung ”dass die Eröffnung der Möglichkeit zur gleichzeitigen Abgabe von Einkommensteuererklärungen für zwei Jahre für viele Steuerpflichtige eine Erleichterung darstellt“.

QUELLE: Deutscher Bundestag, hib Meldungen