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Mit ‘staatsverschuldung’ getaggte Artikel

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Unsere Steuernews bieten Ihnen auch in dieser Woche wieder interessante Neuigkeiten.

Tägliche Schreckensmeldungen lassen nun schon seit einiger Zeit die Angst um die Stabilität des Euro und der damit verbundenen europäischen Wirtschaft nicht schwinden. Der Bundestag will nun eine europäische Haftungsunion ins Leben rufen. Der Bund der Steuerzahler sagt dazu „Nicht mit uns Steuerzahlern!“ und ruft zum Veto auf.

Die Kosten für das Fitnessstudio als außergewöhnliche Belastungen von der Steuer absetzen? Das klingt zwar gut, geht aber nicht so einfach.

In den Medien wird seit einiger Zeit verbreitet das die zumutbare Belastung verfassungswidrig sein könnten, aus diesem Grund wird vereinzelt dazu geraten, dass die Steuerzahler welche Krankheitskosten geltend gemacht hatten, gegen ihren Steuerbescheid Einspruch einlegen sollten. Ob dies wirklich sinnvoll ist, sollten Sie aber genau überprüfen.

Man sollte meinen das ein Vater, der berufsbedingt so weit „draußen“ wohnt, dass es für seine Kinder keinen Schulbus gibt und er diese daher täglich zur Schule fährt und auch dort wieder abholt, die dafür anfallenden Kosten als außergewöhnliche Belastungen von der Steuer absetzen darf. Das Finanzamt sieht dies allerdings ganz anders und führt an das solche Kosten bereits mit dem Kindergeld abgegolten sein.

Einige interessante Themen fanden wir auch im Internet, die elektronische Datenübertragung und Datenverarbeitung setzt sich in Deutschland auch bei der Einkommensbesteuerung immer mehr durch. Dies nützt hauptsächlich der Finanzverwaltung allerdings mahnen die Verbände der Steuerzahler und Lohnsteuerhilfevereine auch Änderungen im Interesse der Steuerzahler an.

Es sieht so aus, als ob für das Steuervereinfachungsgesetz endlich ein Kompromiss zwischen dem Bund und den Ländern gefunden worden wäre, warten wir es ab, ob es bald wirklich bedeutend einfacher sein wird, die Steuerklärung auszufüllen.

Da geht sie hin, die „gute alte“ Lohnsteuerkarte, ab dem nächsten Jahr wird es nur noch einen elektronisch durchgeführten Lohnsteuerabzug geben, damit ist die Karte aus Pappe endgültig überflüssig. (mehr …)

BdSt-Protest-2011Ende September soll es soweit sein. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden zusammen kommen, um über radikale Veränderungen in der europäischen Finanzverfassung abzustimmen. Der Bund der Steuerzahler wehrt sich und sagt im Klartext: Europäische Haftungsunion – nicht mit uns! „Was wir jetzt brauchen, sind klare Beschlüsse im Bundestag und auf europäischer Ebene. Wir wissen, dass man eine gigantische Staatsverschuldung nicht mit immer neuen Krediten und schwindelerregenden Haftungsrisiken lösen kann. Die Politik irrt, wenn sie glaubt, die deutschen Steuerzahler würden diesen politischen Kurs kritiklos hinnehmen.“ So der Bund der Steuerzahler, es wird von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages gefordert das diese, als ein Schutzschild für die deutschen Steuerzahler aktiv werden. Denn dies sei ihre Aufgabe, dafür wurden sie gewählt.
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Unser Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erteilte allen Forderungen nach einer Steuerreform eine Absage. Der Abbau der Staatsverschuldung habe aktuell die höhere Priorität, sagte Schäuble dem Magazin „Focus“. Erst wenn sich dazu wieder Spielräume ergeben könnte über Steuersenkungen gesprochen werden, „aber solange wir diese Spielräume noch nicht erschlossen haben, sollten wir das auf keinen Fall tun“.
Auch zu der in diesem Zusammenhang von der Koalition geplanten Reform der Mehrwertsteuer äußerte sich der Bundesfinanzminister skeptisch: „Wenn wir da nicht eine große Reform zustande bringen, sollten wir lieber ganz die Finger davon lassen.“

Neben der angespannten Haushaltslage verwies der Minister auch auf die fehlende Koalitionsmehrheit im Bundesrat. „Ich könnte Ihnen sofort grundlegende Reformen des Steuersystems auf den Tisch legen“, sagte Schäuble. „Aber das mache ich nur, wenn ich eine Chance sehe, sie auch umzusetzen. Und die ist jetzt nicht da.“ Nach den Erfahrungen im Vermittlungsverfahren bei der Hartz-IV-Reform müsse die schwarz-gelbe Koalition „sehr genau abwägen, welche zustimmungspflichtigen Gesetze wir auf den Weg bringen“.

QUELLE: afp

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