Mit ‘kindergeld’ getaggte Artikel

Wöchentliche Zusammenfassung der Steuer-News vom 12.06.2011

Sonntag, 12. Juni 2011

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Unsere Steuernews bieten Ihnen auch in dieser Woche wieder interessante Neuigkeiten.

Der Sommer steht vor der Tür und die meisten Steuerpflichtigen haben Ihre Steuererklärung bereits auf den Weg gebracht aber auch nach der Abgabefrist der Steuerklärung am 31. Mai bleiben wir für Sie stetig am Ball und berichten über interessante Themen zum Thema Steuern. Mit der Frage wann selbst getragene Pflegekosten als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer geltend gemacht werden beschäftigt sich der BFH, anhand eines aktuellen Urteils wird die Thematik etwas beleuchtet. Die Motivation der Mitarbeiter ist vielen Firmen wichtig, eine bekannte Versicherung schickte Ihren Herrn „Kaiser“ sogar auf ganz besonders lustvolle Reisen, können solche Belohnungsveranstaltungen für die Mitarbeiter auch steuerlich, als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden? Findige Betrüger haben die Möglichkeiten der europäischen Union weidlich ausgenutzt und dabei richtig Kasse gemacht, jetzt flog der Betrug auf und die Verantwortlichen werden wohl demnächst gesiebte Luft atmen müssen, allerdings ist hochinteressant wie
die seltsamen Geschäfte vonstatten gingen.

Das Internet ist eine Quelle an Informationen, zum Thema Steuern haben wir für Sie zwei interessante Artikel herausgepickt. Konz berichtet darüber das wenn Ihr Kind zwischen zwei Ausbildungsabschnitten Vollzeit arbeiten sollte, Ihnen für die Zeiten der Berufsausbildung auch dann Kindergeld zusteht, wenn Ihr Kind den Jahresgrenzbetrag von 8.004 € überschreitet. Bei Haufe fanden wir einen interessanten Artikel darüber wie Sie die Internetkosten zusätzlich zu den Telefonkosten als Werbungskosten absetzen können.

Wir wünschen allen Lesern ein schönes Pfingstwochenende! (weiterlesen …)

Wöchentliche Zusammenfassung der Steuer-News vom 05.06.2011

Sonntag, 05. Juni 2011

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Unsere Steuernews bieten Ihnen auch in dieser Woche wieder interessante Neuigkeiten.

Manch ein Rentner hat sich etwas Kapital auf die Seite geschafft um bei möglichen finanziellen Belastungen darauf zurückgreifen zu können, das Finanzamt hält aber sogar hier die Hand noch auf, wie Sie ihren „Sparstrumpf“ vor dem Fiskus schützen lesen Sie hier. Bis zum 31. Mai 2011 mussten die meisten Steuerzahler Ihre Einkommensteuererklärung 2010 abgegeben haben, nun wird in der nächsten Zeit der Steuerbescheid im Briefkasten liegen. Diesen müssen Sie nicht unbedingt akzeptieren, denn unter Umständen kann ein Einspruch gegen den Steuerbescheid für Sie lohnend sein. Die FDP-Bundestagsfraktion möchte einen steuerlichen Anreiz für Investitionen in der energetischen Sanierung schaffen, die aktuelle Möglichkeit die Kosten abzuschreiben ist nicht besonders attraktiv, der Eigentümerverband „Haus und Grund“ begrüßt das Vorhaben der FDP.

Im Internet sind wir auf zwei interessante Artikel gestossen, Konz informiert darüber wie der Kindergeldanspruch geregelt ist wenn eine noch in der Ausbildung befindliche Tochter ein Kind bekommt und der Vater dieses Kindes weder Hochzeitspläne verfolgt, noch ein Zusammenleben in Betracht zieht. Die Zahlungsmoral der Unternehmer in Deutschland ist erfreulicherweise gestiegen, eine neue EU Richtlinie soll dafür sorgen das dies auch so bleibt.

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Wöchentliche Zusammenfassung der Steuer-News vom 24.04.2011

Sonntag, 24. April 2011

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? In diesem Steuer-Newsletter finden Sie interessante Neuigkeiten der letzten Woche zusammengefasst.

Zuallererst möchten wir Ihnen ein frohes Osterfest wünschen, während der Osterhase fleißig Eier für die Kinder versteckt hat der Finanzminister des Landes Schleswig-Holstein, Rainer Wiegand, für die Steuerzahler ein neues Konzept erarbeitet. Einfacher, gerechter und transparenter soll es werden, dies ist sicherlich ein guter Ansatz, wir sind gespannt auf die Umsetzung. Einen Kindergeldanspruch kann man auch weitergeben und dabei auch noch etwas mehr an Kindergeld vom Staat bekommen, wenn man noch bei seinen Eltern lebt und diese auch noch eigene unterhaltspflichtige Kinder im Haushalt haben. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden in Zukunft auch diejenigen zahlen müssen die Rentenzahlungen aus dem Ausland erhalten.

Im Internet fanden wir neben der Steuer eine weitere Abgabe an der kaum jemand in Deutschland vorbeikommt, die GEZ Gebühr. Ab 2013 wird das aktuelle Gebührenmodell der Gebühren Einzugs Zentrale
abgeschafft, dafür kommt eine neue pauschale Haushaltsabgabe von monatlich 17,98 Euro und zwar unabhängig davon, ob überhaupt Fernseher oder Radios vorhanden sind. Wie gut das es da noch Steuersparmodelle gibt, ein recht nützliches ist das Absetzen des Arbeitszimmers.

Bleiben Sie informiert, das meinesteuersoftware.de Team wünscht Ihnen schöne Osterfeiertage! (weiterlesen …)

Kindergeldanspruch weitergeben?

Mittwoch, 20. April 2011

Es ist sowohl beim Kinderfreibetrag als auch beim Kindergeld möglich die Ansprüche an die Großeltern zu übertragen, sofern das Kind im Haushalt der Großeltern lebt.

Das monatliche Kindergeld beträgt für das erste und zweite Kind jeweils 184,- Euro, für das dritte Kind 190,- Euro und ab dem vierten Kind 215,- Euro, das Kindergeld wird Ihnen unabhängig von der Höhe Ihres Einkommens ausgezahlt (§ 32 EStG, § 62ff. EStG).

Sollten Sie noch im Haushalt Ihrer Eltern leben und sind Teil einer Großfamilie dann bekommen Sie für Ihr Kind 184,- Euro Kindergeld im Monat. Haben Ihre Eltern (weiterlesen …)

Kindergeld: Einkunftsgrenze bei privat mitkrankenversicherten Kindern.

Donnerstag, 17. März 2011

Kindergeld wird für ein volljähriges Kind – neben anderen Voraussetzungen – nur dann gewährt, wenn die eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes einen bestimmten Betrag – derzeit 8.004 EUR – nicht überschreiten. Diese auf den ersten Blick klare Aussage des Gesetzes birgt in der Umsetzung insoweit vielfältige Schwierigkeiten, als zu entscheiden ist, welche Einkommensbestandteile zu berücksichtigen und welche Aufwendungen einkommensmindernd anzusetzen sind. (weiterlesen …)

Fallbeileffekt: Kein Kindergeld, wenn Freibetrag auch nur 1 Euro überschritten wird

Dienstag, 28. September 2010

Bundesverfassungsgericht sieht keine Verletzung der Grundrechte

Im konkreten Fall hatte der Sohn eines Vaters im Jahre 2005 4,34 Euro mehr verdient als die damals zulässige Freibetragsgrenze von 7.680 Euro zuließ (seit 1.1.2010: 8.004 Euro). Der abrupte Übergang ohne eine Gleitzone für ist als „Fallbeileffekt“ schon häufig diskutiert worden. (weiterlesen …)

Kindergeld trotz temporärem Vollzeitjob

Sonntag, 19. September 2010

So lange der Jahresgrenzbetrag nicht überschritten wird, dürfen Eltern auch dann das Kindergeld weiter erhalten, wenn ihr Kind übergangsweise in einem Vollzeitjob tätig ist (weiterlesen …)

Kinderbetreuung Enkelkind: Keine Werbungskosten?

Mittwoch, 15. September 2010

Fiktive Einnahmen oder Ansprüche dürfen beim Bezug von Kindergeld nicht geltend gemacht werden

Auch wenn die Kosten der Kinderbetreuung weder für die Eltern noch für die Kindergeldberechnung angerechnet werden können ist eine Absetzung der Kosten durch die Großeltern des Kindes nicht rechtens, entschied ein Finanzgericht (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 13.2.2008, 2 K 1963/07). Allerdings wurde die Nichtzulassungsbeschwerde (NZB, eine Art „kleine Revision“) anerkannt, so dass der Fall nun beim Bundesfinanzhof anhängig ist.

Zur Erläuterung hier der konkrete Fall: Während der Ausbildung hatte eine junge Frau ein Kind bekommen. In den Ausbildungszeiten musste sie das Kind in eine Kinderbetreuung geben. Ihre Ausbildungsvergütung lag jedoch höher als die damals 7.680 Euro Freibetrag, so dass ihre eigenen Eltern keinen Anspruch mehr auf Kindergeld hatten. Für die Auszubildende selbst hatte der theoretische Werbungskostenabzug keine Wirkung, da das Einkommen dafür zu gering war.

Daraufhin versuchte die Mutter der jungen Frau die Betreuungskosten für ihr Enkelkind als Werbungskosten in Ansatz zu bringen, was vom Finanzamt abgelehnt wurde. Zu Recht, befand das FG, das auch in der Tatsache, dass die Betreuungskosten an keiner Stelle zum angerechnet werden konnten, nicht für verfassungsrechtlich bedenklich hielt.

Für wen eine ähnliche Situation gilt, der sollte vorsorglich Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen, da die Beurteilung durch das BFH noch aussteht.