Mit ‘finanzamt’ getaggte Artikel
Die Voraussetzungen für eine strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerstraftaten sollen deutlich verschärft werden. Darauf haben sich die Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder geeinigt.
Den Begriff Korruption ordnet man doch in Europa eigentlich mehr den „Dolce Vita“ Staaten wie Spanien, Griechenland, Italien oder Portugal zu aber ausgerechnet Deutschland? Wo doch bei uns so ziemlich alles bis in die kleinste Kleinigkeit geregelt wurde, scheint dies irgendwie suspekt, unsere deutschen Beamten sollen korrupt sein? Nein sicherlich darf man die Frage nicht so stellen aber wo es Licht gibt, da gibt es bekanntlich auch Schatten und einige Staatsdiener lassen sich wohl durch ein kleines Trinkgeld ein wenig motivieren, den einen oder anderen Prozess etwas gütiger zu beurteilen Der dadurch entstehende Schaden wird allerdings auf satte 250 Milliarden Euro geschätzt.
Die Tageszeitung „Die Welt“ berichtete am Freitag das trotz Wirtschaftsaufschwungs in diesem Jahr bedingt durch Korruption, Bestechung sowie Vorteilsannahme der deutschen Wirtschaft ein Schaden von rund 250 Milliarden Euro entstehen würde. Basieren soll diese Information auf einer Studie des Wirtschaftswissenschaftlers Friedrich Schneider, der an der Johannes-Kepler-Universität im österreichischen Linz tätig ist.
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Was gibt es neues rund um das Thema Steuern? Unsere Steuernews bieten Ihnen auch in dieser Woche wieder interessante Neuigkeiten.
Der Winter neigt sich langsam dem Ende zu und wir wechseln schon bald in den Monat, der uns den Frühling bringen soll, viele werden sicherlich schon an Ihrer Steuererklärung für das Jahr 2011 arbeiten, das dies mit einem Computerprogramm recht komfortabel gelingen kann, haben wir inzwischen in drei Produktvorstellungen inklusive Video beleuchten dürfen, neu hinzugekommen ist in dieser Woche das Video zur Steuersoftware tax 2012 der Buhl Data GmbH.
Aktuell gerät der Internetservice Facebook immer mehr in das Kreuzfeuer der Datenschützer, allerdings geben hier die Mitglieder ja ihre Informationen freiwillig weiter, was aber das Finanzamt an Daten so alles von uns ungefragt einholen kann lesen Sie hier. Wer hat schon alle relevanten Zahlen, die für die Lohnsteuer 2012 wichtig sind im Kopf? Die wichtigsten Zahlen stellt das BMF kostenlos in einer PDF-Datei bereit.
Dass die Steuervereinfachung nicht unbedingt auch eine verbesserte Steuergerechtigkeit bedeutet und das es einige Fallen zum Beispiel beim Kindergeld für volljährige Kinder geben kann, sollten die Steuerpflichtigen, die es betrifft, unbedingt beachten. Eins und eins macht eins? So wurde bezüglich der Entfernungspauschale bei mehrmaliger Anfahrt der Arbeitsstätte an einem Arbeitstag vom hessischen Finanzgericht entschieden, die Entfernungspauschale dürfen Sie nur einmal pro Arbeitstag ansetzen, auch wenn Sie aus beruflichen Gründen den Arbeitsplatz zweimal anfahren.
Die Spritpreise steigen und steigen, der ADAC fordert nun das dementsprechend auch die Pendlerpauschale angepasst werden muss da gerade die Pendler am meisten unter den hohen Kraftstoffpreisen leiden. Die gesetzliche Verpflichtung, Steuerdaten elektronisch ans Finanzamt zu übermitteln, ist erheblich erweitert worden. Waren bisher nur Unternehmer und Arbeitgeber verpflichtet, ihre Steueranmeldungen elektronisch zu übermitteln, müssen ab dem Besteuerungsjahr 2011 auch viele Jahressteuererklärungen elektronisch abgegeben werden.
Das Beste kommt zum Schluss, die Griechen bekommen die Verluste in ihrem Staatshaushalt nicht in den Griff, nun sollen in Griechenland deutsche Finanzbeamte unterstützend eingreifen, es stellt sich die Frage, wer da nun zu bemitleiden ist, die griechischen Steuersünder oder die deutschen Finanzbeamten?
Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start in eine angenehme Woche. (mehr …)
Der Staat fördert die Zugehörigkeit zu bestimmten Religionsgemeinschaften durch Verminderung der Einkommenssteuer, allerdings müssen Sie dafür wiederum die Kirchensteuer bezahlen, diese können Sie aber für Ihre Steuererklärung 2011 als Sonderausgaben geltend machen. In gewissen Fällen erhalten Sie zu viel gezahlte Kirchensteuer vom Finanzamt zurück. In der Erstattung laut Ihrem Steuerbescheid ist dann auch ein Teil Kirchensteuer enthalten. Diese Erstattung mindert die gezahlte Kirchensteuer und somit Ihre Sonderausgaben im Jahr der Erstattung.
Während das Militär der USA den Luftraum offiziell für den Weihnachtsmann freigibt, haben wir in Deutschland um die Weihnachtszeit den sogenannten Finanzfrieden. In der Zeit vom 15. Dezember bis zum 27. Dezember gilt in den meisten Finanzämtern die „staade“ Zeit oder anders bezeichnet, der Weihnachtsfrieden. In dieser Zeit sollen keine Mahnungen verschickt werden und auch dass Festsetzen von Zwangsgeldern wird ausgesetzt. Auf die Durchführung von Außenprüfungen wird im Weihnachtsfrieden auch verzichtet. Aber Vorsicht sobald der Weihnachtsfrieden erst einmal vorbei ist geht alles wieder seinen normalen Weg!
Was allerdings ein wenig nachdenklich stimmt ist der Begriff Friede, denn was herrscht dann wenn die Zeit des Finanzfriedens zwischen den Finanzbehörden und den Bürgern und Bürgerinnen vorbei ist? (mehr …)
Wenn das Finanzamt einen gültigen Steuerbescheid ändern will und sich dies nachteilig für den Steuerpflichtigen auswirken würde, so muss das Finanzamt einige Regeln einhalten, sollten diese nicht beachtet werden ist keine Änderung des Steuerbescheides mehr möglich.
Der Fall:
Ein für bis zu neun Filialen zuständiger Verkaufsleiter, musste fortwährend die verschiedenen Zweigstellen anfahren. In seiner Steuererklärung gab er daher zum einen die Fahrten zwischen der Wohnung und den Arbeitsstätten an, zum anderen machte er aber auch Verpflegungskosten steuerlich geltend, diese beliefen sich pro Jahr um rund 2.800 Euro. Drei Jahre lang hatte das Finanzamt keine Einwände und hat alle Kosten anerkannt. Erst später kamen die Finanzbeamten darauf, dass die Verpflegungskosten gar nicht hätten anerkannt werden dürfen. (mehr …)
Das Vertrauen darauf das Ihr Finanzamt Ihren Steuerbescheid absolut korrekt angefertigt hat, kann trügen denn in Deutschland ist fast jeder siebte Steuerbescheid nicht korrekt. Dies fand zumindest das Magazin Capital bei einem Test aller 572 Finanzämter heraus. Der Bund der Steuerzahler gibt sogar an das jeder dritte Steuerbescheid falsch ist. Sie sollten Ihren Steuerbescheid aus diesem Grund genau überprüfen und wenn Sie mit der Festsetzung durch das Finanzamt nicht einverstanden sind umgehend Einspruch einlegen.
Insbesondere in den folgenden Fällen sollten Sie Einspruch einlegen: (mehr …)
BFH: Finanzamt darf die Rückforderung nicht rechtskonform geleisteter Zahlungen von der vormaligen Einkommenssituation abhängig machen
Über rund 8 Jahre hatte ein getrennt lebendes Paar Steuerrückzahlungen erhalten, die das Finanzamt in der Annahme leistete, das Ehepaar lebe noch in häuslicher Gemeinschaft. Im Zuge einer Steuerfahndung wurde der tatsächliche Sachverhalt des Getrenntlebens aufgedeckt. (mehr …)
Steuererklärung 2017
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