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Mit ‘bmf’ getaggte Artikel

BMF-Steuer-2012-InfoSteuern müssen wir alle zahlen, warum es aber verschiedene Arten von Steuern gibt und wozu die Steuerzahlungen genutzt werden will eine Broschüre des Bundesministeriums der Finanzen beleuchten. In einem Gemeinwesen gibt es viele Aufgaben, die der Einzelne nicht lösen kann: Bildung und die öffentliche Infrastruktur gehören ebenso dazu wie das Gesundheitswesen und die soziale Absicherung. Auch die Wahrung der inneren und äußeren Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Hier wird der Staat für uns alle tätig. Seine Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen finanziert er mit den Steuereinnahmen. Sie sind die wichtigste Einnahmequelle des Staates. Ohne diese Gelder könnte er seinen gestalterischen Aufgaben nicht nachkommen.

Die neu aufgelegte und aktualisierte Broschüre „Steuern von A bis Z“ enthält viele in der Praxis relevante Informationen. Sie gibt einen Überblick über die verschiedenen Steuerarten in Deutschland und enthält zahlreiche Begriffserklärungen. Sie beantwortet die Fragen, wer eine Steuer wofür zahlen muss und wie hoch sie ist. Erläutert werden auch der Aufbau der Steuerverwaltung und der Steuergerichtsbarkeit. Sie gibt Einblick in die geschichtliche Entstehung von Steuern und Abgaben sowie ihre rechtlichen Grundlagen.

Hier bekommen Sie die kostenlose Broschüre des Bundesministeriums für Finanzen im PDF Format: Broschüre Steuern von A bis Z 

QUELLE: BMF

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) nahm einem umfangreichen Schreiben Stellung zu dem Verfahren § 22a EStG. Rentenbezugsmitteilungen müssen nach § 22a Abs. 1 Sätze 1, 2 EStG von den Mitteilungspflichtigen durch Datenfernübertragung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz an die zentrale Stelle übermittelt werden. Hierbei hat der Mitteilungspflichtige für Rentenbezugsmitteilungen, die für den Veranlagungszeitraum 2010 ff. zu übermitteln sind, die im Bundessteuerblatt veröffentlichten Auslegungsvorschriften der Finanzverwaltung zu beachten (§ 22a Abs. 1 Satz 1 EStG).
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Gesetz zum Abbau der kalten Progression beschlossenAm 07. Dezember 2011 beschloss das Kabinett den Entwurf eines Gesetzes zum Abbau der kalten Progression. Damit setzt das Kabinett den Beschluss des Koalitionsausschusses vom 6. November 2011 um. Das Gesetz soll in den Jahren 2013 und 2014 die Bürgerinnen und Bürger von Wirkungen der kalten Progression entlasten. Der beabsichtigte Ausgleich soll ein Volumen von insgesamt sechs Milliarden Euro jährlich haben. Er wird 2013 und 2014 in zwei Schritten umgesetzt und umfasst folgende Eckpunkte:
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Das Bundesministerium der Finanzen informiert, das in Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder im Hinblick auf die steuerlichen Auswirkungen einer Anpassung von Vorsorgeverträgen an die Anhebung des Mindestrentenalters vom 60. auf das 62. Lebensjahr folgendes gilt:

I. Versicherungsleistungen, die nach § 20 Absatz 1 Nummer 6 EStG zu versteuern sind.
Bei Versicherungsverträgen, die nach dem 31. Dezember 2011 abgeschlossen werden, ist der hälftige Unterschiedsbetrag nach § 20 Absatz 1 Nummer 6 Satz 2 EStG mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Versicherungsleistung nach Vollendung des 62. Lebensjahres des Steuerpflichtigen ausgezahlt wird. Werden wesentliche Vertragsmerkmale einer Versicherung (Versicherungslaufzeit, Versicherungssumme, Beitragshöhe, Beitragszahlungsdauer), die vor dem 1. Januar 2012 abgeschlossen wurde, geändert und führt dies nach den Ausführungen im BMF-Schreiben vom 22. August 2002 (BStBl I, Seite 827) und den Rz. 67 ff. des BMF-Schreibens vom 1. Oktober 2009 (BStBl I, Seite 1172) zu einem Neubeginn der Mindestvertragsdauer, dann ist bei Vertragsänderung nach dem 31. Dezember 2011 der hälftige Unterschiedsbetrag nur dann anzusetzen, wenn

- die Versicherungsleistungen nach Vollendung des 62. Lebensjahres des Steuerpflichtigen
und
- nach Ablauf von zwölf Jahren seit der Vertragsänderung ausgezahlt werden. (mehr …)

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Unsere Steuernews bieten Ihnen auch in dieser Woche wieder interessante Neuigkeiten.

Zwei aufregende Wochen gingen vorüber, die Welt hielt kurzfristig den Atem an, als die Vereinigten Staaten von Amerika fast pleitegingen, wo wir gerade beim Thema Amerika sind, sollten Sie eine Reise dorthin buchen wollen, müssen Sie wohl schon bald mit teilweise höheren Kosten, bedingt durch die in Deutschland geltende Ticketsteuer, rechnen. Nicht alle Fluggesellschaften geben die neue Last an die Passagiere weiter, einige schränken einfach das Angebot an Flügen ein.In Nordrhein Westfalen wurde die Grundsteuer nun auch von 3,5 auf fünf Prozent angehoben. Kosten, die bei einem krankheitsbedingten Aufenthalt in einem Seniorenheim anfallen, können unter bestimmten Bedingungen als  außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden, dies entschied unlängst der Bundesfinanzhof. Die Kassen in Deutschland leeren sich zunehmend, nun wurde eine neue Quelle geschaffen, die wieder Geld in die Kassen spülen soll, Schweizer Bankkonten mit vor der Steuer in Sicherheit gebrachtem Schwarzgeld, werden gemäß eines Abkommens zwischen Deutschland und der Schweiz schon bald mit bis zu 39% versteuert werden. Gerade Familien mit Kindern ächzen zum Teil unter der Last des Bürgerentlastungsgesetzes, denn es müssen Steuervorauszahlungen geleistet werden, der Bund der Steuerzahler wehrt sich mit einer Eingabe an das Bundesfinanzministerium.

 

Im Internet erfuhren wir das auch nach der Streichung von Sonderausgabenabzug für Steuerberatungskosten, die Steuerberatungskosten weiterhin abziehbar sind, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Wer sich selbst einmal ein Bild vom Betrieb des Bundesfinanzministeriums machen will, um vielleicht zu erfahren wie mit unseren Steuern umgegangen wird, der kann dies am 20. und 21. August beim Tag der offenen Tür im Bundesfinanzministerium tun. (mehr …)

Verfassungsmäßiges Zustandekommen des Haushaltsbegleitgesetzes 2004 TOP 8 der Sitzung AO I/2011 vom 28. Februar bis 2. März 2011.

Das Gesetz zur bestätigenden Regelung verschiedener steuerlicher und verkehrsrechtlicher Vorschriften des Haushaltsbegleitgesetzes 2004 vom 5. April 2011 (BStBl I S. …) hat innerhalb der vom Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 8. Dezember 2009 – 2 BvR 758/07 – eingeräumten Übergangsfrist die Zweifel an der formellen Verfassungsmäßigkeit derjenigen Normen beseitigt, die durch die sog. Koch-Steinbrück-Liste in das Gesetzgebungsverfahren zum Haushaltsbegleitgesetz 2004 eingeführt und seit der Verabschiedung des Haushaltsbegleitgesetzes 2004 nicht geändert worden sind.

Die gleich lautenden Erlasse vom 22. Juni 2009 (BStBl I S. 669) zur vorläufigen Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags werden daher mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Wegen der Frage, ob das Haushaltsbegleitgesetz 2004 in verfassungsmäßiger Weise zustande gekommen ist, kommt ein Ruhenlassen außergerichtlicher Rechtsbehelfsverfahren nicht mehr in Betracht.

QUELLE: BMF 2011/0306096

Betrüger versenden E-Mails im Namen des BundesfinanzministeriumsSeit dem Wochenende versuchen Betrüger, per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen. Sie geben sich per E-Mail als „Bundesministerium der Finanzen“ aus und geben vor, die betroffenen Bürger hätten zuviel Einkommensteuer gezahlt. Um diese nun zurückzuerhalten, müsse ein in der E-Mail angehängtes Antragsformular ausgefüllt werden, bei dem unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie Passwort angegeben werden sollen. Das Antragsformular könne nur online ausgefüllt werden und Nachfragen würden nicht per Telefon beantwortet.

Das Bundesministerium der Finanzen warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren.

So genannte Änderungsbescheide werden nicht per Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Änderungen von Steuerbescheiden und für die Abgabe von Steuererklärungen ist zudem nicht das Bundesministerium der Finanzen, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.

QUELLE: www.bundesfinanzministerium.de

Aktuelle Steuer NewsWas gibt es neues rund um das Thema Steuern? Unsere Steuernews bieten Ihnen auch in dieser Woche wieder interessante Neuigkeiten.

Manch ein Steuerformular lässt nicht sofort erkennen wie und vor allem wofür es ausgefüllt werden muss, ab sofort finden Sie auf meinesteuersoftware.de zu vielen Steuerformularen, wie zum Beispiel der Anlage Kind oder der Anlage R, Informationen die das Formular beschreiben und Ihnen beim Ausfüllen helfen können. Außerdem halten wir für Sie die wichtigsten Steuerformulare sowohl für die aktuelle Steuererklärung 2010 wie auch aus den Vorjahren bis 2006 bereit. Was zahlen wir Deutschen im internationalen Vergleich an Steuern? Dieser Frage sind wir nachgegangen und haben eine Antwort direkt beim Bundesministerium der Finanzen (BMF) erhalten, dort gibt es eine kostenlose Broschüre die darüber informiert in welchem Land wie viel an Steuern gezahlt wird. Überraschenderweise kommt der deutsche Steuerzahler im Vergleich mit einigen unserer europäischen Nachbarn relativ gut weg. Ein Missbrauch der staatlichen Riester-Förderung soll verhindert werden, gleichzeitig will das BMF aber Familien, die mit der Riester-Rente zusätzlich für das Alter vorsorgen, helfen. Vielfach haben Ehepartner in der Vergangenheit zum Teil Zulagen erhalten, obwohl sie irrtümlich und unabsichtlich keine Eigenbeiträge geleistet hatten. Diese Eigenbeiträge sollen nun nachgezahlt werden können damit der Zulagenanspruch rückwirkend erhalten bleibt.

Im Internet fanden wir zwei interessante Beiträge zum Thema Werbungskosten. Eine Falschangabe in der Anlage N bezüglich der gefahrenen Kilometer, bei Fahrten zur Arbeitstätte kann zu einer Steuerhinterziehung führen. Ein noch nicht rechtskräftiges Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz kommt einer Arbeitnehmerin wohl nun teuer zu stehen, denn das Finanzamt fordert die Steuerschuld für zehn Jahre rückwirkend zurück. Bei Auswärtstätigkeiten können Fahrt- und Übernachtungskosten sowie eine Verpflegungspauschale als Werbungskosten abgesetzt werden, dies kann sich insbesondere für diejenigen lohnen die einer Tätigkeit auf einem Fahrzeug nachgehen. So stellt zum Beispiel für LKW und Busfahrer jede einzelne Fahrt eine neue Auswärtstätigkeit dar.

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